Expertentreffen zum Thema Brandschutz und Sicherheit
Rund 30 Expert:innen aus Mitgliedsunternehmen der European Panel Federation (EPF), dem europäischen Dachverband der Holzwerkstoffindustrie, trafen sich in der vergangenen Woche bei Finsa Fibranor in Lugo (Spanien), um Erfahrungen auszutauschen und aktuelle Praktiken zur Prävention und Minimierung der Auswirkungen von Bränden und damit verbundenen Vorfällen zu erörtern, um letztlich den Schutz der Arbeitnehmer:innen in den Fabriken zu gewährleisten.
Am ersten Veranstaltungstag stand ein Besuch des Werks von Finsa Fibranor auf dem Programm. In den Fokus rückten vor allem Maßnahmen, die zur Verhinderung von Bränden und Sicherheitsvorfällen ergriffen wurden. Die Teilnehmer:innen zeigten sich beeindruckt von der hervorragenden Organisation der MDF-Produktion sowie von der Sauberkeit und den Sicherheitsvorkehrungen vor Ort.

Am zweiten Tag tauschten die Teilnehmer:innen Wissen und Erfahrungen zu Präventions-, Schutz- und Schulungsanforderungen für die Installation und den Betrieb von Photovoltaikanlagen an Produktionsstandorten für Holzwerkstoffplatten aus. Diese Arbeit wird in den nächsten Monaten fortgesetzt. Die Mitglieder erhalten Hilfe dabei, ihre bestehenden Photovoltaikanlagen vor Ort kontinuierlich zu verbessern und zu optimieren. Hierbei wird auch die Installation neuer Anlagen vorbereitet.
Das Treffen endete mit interessanten Vorträgen zum Thema Brand- und Explosionsschutz durch Vertreter der Zulieferfirmen Atex Explosion Protection und Rembe.
Das nächste Treffen der EPF-Arbeitsgruppe für Brandschutz und Sicherheit ist bereits in Planung. Es soll auf freundliche Einladung der EPF-Mitgliedsunternehmensgruppe Egger in Bevern (Landkreis Holzminden, Niedersachen) stattfinden.
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