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Individualdruck an MedUni-Gebäude Wien

Am 13. November feierlich enthüllt, ziert nun das rekonstruierte Kunstwerk „Die Medizin“ von Gustav Klimt das Anna-Spiegel-Forschungsgebäude der Medizinischen Universität Wien. Fundermax hat das Gemälde mittels Individualdruck für die Fassade umgesetzt. Dieses Zusammenspiel von Kunst und innovativer Technologie ist ein Beispiel für die Qualität und Designkompetenz des Kärntner Unternehmens.

Das Gemälde entstand um 1900, wurde jedoch während der NS-Zeit zerstört. Nun haben es das Museum Schloss Belvedere und Google Arts & Culture gemeinsam durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz digital rekonstruiert. Mit einem eigens entwickelten Algorithmus und maschinellem Lernen ist es gelungen, das Gemälde mit seiner ursprünglichen Farbigkeit wiederherzustellen.

Dank Fundermax Individualdruck konnte die digitale Replik des Gemäldes hochaufgelöst auf die besonders robusten und langlebigen Max Compact Exterior Platten gedruckt werden. Das Werk “Die Medizin” erstrahlt nun auf einer 411 Quadratmeter großen Fassade auf dem Campus der der MedUni Wien. Die Platten sind doppelt gehärtet und halten so einer Vielfalt an externen Einflüssen, wie Sonneneinstrahlung, Niederschlag oder Reinigungsmitteln langfristig stand.

„Das gemeinsame Ziel aller Umsetzungspartner war es, etwas Besonderes zu schaffen und ein verloren geglaubtes Kunstwerk neu zu inszenieren. Durch das Engagement und Know-how aller Beteiligten ist dies auch auf beeindruckende Art und Weise gelungen“, sagt Gernot Schöbitz, Geschäftsführer und Unternehmenssprecher von Fundermax.

Rund ein Jahr lang waren mehrere Mitarbeiter:innen von Fundermax in die Vorbereitung und Realisierung der Klimt-Fassade involviert. Ihre Expertise ist in alle Bereiche geflossen – von der kreativen Umsetzung mittels Individualdruck über die technischen und baulichen Feinheiten bis hin zu Sicherheits- und Brandschutzthemen der Fassade.

Gustav Klimt hat das Gemälde mit dem Titel „Die Medizin“ um 1900 als Auftragsarbeit für die Universität Wien geschaffen. Das 4×3 Meter große Werk zeigt leidende, entblößte Menschen über der groß dargestellten griechischen Göttin der Heilkunst, Hygieia. Diese Nacktheit verursachte einen der größten Kunstskandale des 20. Jahrhunderts, weshalb das Gemälde nie am Campus aufgehängt wurde. Nach dem Raub der Nationalsozialisten wurde es schließlich bei einem Brand zerstört. Dank Entwürfen, Schwarz-Weiß-Fotografien und den einzigen von der Darstellung der Hygieia bekannten Farbdetails konnte mittels künstlicher Intelligenz die Farbigkeit des Gesamtwerks wiederhergestellt werden.

Fundermax Gustav Klimt Individualdruck