Stellt die Produktion auf CO2-neutral um
Die Zimmer Group nimmt als regional verankertes Unternehmen die Verantwortung für den Umweltschutz in der Region sehr ernst. Deshalb nahm es das 40-jährige Jubiläum in diesem Jahr zum Anlass, die Produktion nachhaltig CO2-neutral umzustellen.
Die zur Produktion benötigten Mengen an Strom und Erdgas sind von nun an CO2-neutral. Dabei kommen eine Million Kilowattstunden Ökostrom jährlich aus dem 15 Kilometer entfernten Wasserkraftwerk des Energiedienstleisters Süwag in Willstätt. Ungefähr die gleiche Menge an CO2-neutralem Strom erzeugt die Zimmer Group selbst. So sind bereits heute auf den Firmendächern in Freistett mehrere Photovoltaikanlagen installiert. Zum Jahreswechsel wird eine weitere auf der neu errichteten Produktionshalle in Betrieb genommen.
„Strom dort zu verbrauchen, wo er direkt vor Ort umweltfreundlich erzeugt wird, das ist ein wesentlicher Baustein unserer Umweltstrategie“, betont Geschäftsführer Günther Zimmer. „Die Zimmer Group wird dadurch ein weiteres Stück grüner und regionaler.“ Im Gesamten werden durch diese Maßnahmen ganze 5.595 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart, was etwa 14 vollbetankten „Jumbo Jets“ entspricht. Das klimaneutrale Ökogas spart weitere 295 Tonnen CO2 ein.
Auch in Sachen Elektromobilität geht der Dämpfungs-Spezialist den nächsten Schritt, um den CO2 Ausstoß zu minimieren. An beiden Unternehmensstandorten in Freistett werden insgesamt 16 Ladepunkte an den Parkplätzen errichtet, um die Elektrofahrzeuge während der Arbeitszeit zu laden. Denn auch die Fahrzeugflotte wird nun sukzessive auf Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybride umgestellt.
Michael Fischer ist Umwelt- und Energiemanagementbeauftragter der Zimmer Group und geht dem Anspruch nach, Leistungen zum Umweltschutz in der Unternehmensgruppe stetig zu optimieren. Die Auditierung nach ISO 50001 unterstreicht dabei die erfolgreichen Maßnahmen. „Mehr als 100 Strommesspunkte wurden zur Verbrauchsüberwachung und Analyse installiert. Dadurch konnten viele weitere Einsparpotentiale erkannt und Maßnahmen daraus abgeleitet werden“, erklärt Michael Fischer. Zum Beispiel der Einsatz von Wärmepumpen zur Klimatisierung der Gebäude und zur Kühlung der Maschinen, die Optimierung des Druckluftnetzes sowie die Umstellung auf LED-Beleuchtung.
Mit Blick in die Zukunft möchte die Zimmer Group auch ihre Mitarbeiter von morgen für das Thema „Umweltschutz und Energie“ sensibilisieren. Deshalb wurden fünf Auszubildende von der Energie-IHK südlicher Oberrhein qualifiziert und von Michael Fischer beraten. Im Rahmen des Projekts „Energie Scout“ suchten sie nach neuen Energieeinsparmöglichkeiten und fanden diese unter anderem in den Druckluftpistolen, die das Unternehmen zur Produktion benötigt. Die erforderlichen Düsen werden jetzt selbst entwickelt, so dass die Druckluftpistolen nun deutlich weniger Energie verbrauchen.














