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Österreichische Möbelindustrie  | 

Rohstoffpreise und -Verfügbarkeit werden zur wachsenden Herausforderung

Die österreichische Möbelindustrie ist trotz Lockdown und Corona vergleichsweise gut durch das letzte Jahr und das erste Quartal 2021 gekommen. Allerdings gibt die Lage auf den Beschaffungsmärkten Anlass zur Sorge. Bereits im vergangenen Jahr zeichnete sich eine Verknappung bei wichtigen Rohstoff-Lieferanten ab. Obwohl viele Hersteller der österreichischen Möbelindustrie ihre Zukaufprodukte aus der Region und von europäischen Zulieferbetrieben beziehen, wirkt sich der Engpass spürbar auf die Wertschöpfungsketten aus.

Darüber hinaus erhöhten bereits viele Lieferanten die Preise massiv. Hinzu kommen steigende Transportkosten. Waren vor Corona die Lieferketten in einer engmaschig vernetzten Globalisierung aufeinander abgestimmt und optimal getaktet, sieht es jetzt anders aus. Grenz- und Werksschließungen sowie Kurzarbeit und weitere Beschaffungsschwierigkeiten haben dazu geführt, dass wichtige Komponenten nicht mehr zur Verfügung stehen, verspätet geliefert werden oder einer neuen Beschaffungsquelle bedürfen.

Da beim Aufwärtstrend der Rohstoffpreise aktuell keinerlei Aussicht auf Entspannung zu erkennen ist – im Gegenteil, weitere Preissteigerungen wurden bereits prognostiziert – sehen sich immer mehr Betriebe gezwungen mit einem zeitlich begrenztem Rohstoffzuschlag gegenzusteuern. Oberste Priorität der Unternehmen aus Österreich aber bleibt, ihre Produkte, trotz der Herausforderungen des Materialengpasses, auch weiterhin nachhaltig, pünktlich und zuverlässig zu liefern.

Österreichische Möbelindustrie