Nähautomatisierung ist alles andere als Zukunftsmusik
Viele namhafte Nähmaschinenhersteller agieren seit Jahrzehnten am Markt – und seit gerade einmal zehn Jahren sorgt Neuzugang Vetron für Wirbel unter den Etablierten. Der Hersteller aus Kaiserslautern fordert die Branche mit innovativen vernetzten, digitalen Nähmaschinenmodellen. Und versetzt sich für die Entwicklung derselben immer wieder in die Lage des Maschinenbedieners. Die „möbelfertigung“ hat mit Holger Labes, Geschäftsführer von Vetron Typical Europe, über sein Unternehmen, die Performance am Markt und die Anforderungen der Möbelindustrie gesprochen.
möbelfertigung: Wie schwer war es, in einem gesättigten Markt mit einigen namhaften Unternehmen Marktanteile zu gewinnen?
Holger Labes: Als junge Marke hat man es auf der internationalen Bühne zwischen den traditionellen und etablierten Unternehmen nicht immer leicht. Es existieren langjährige Geschäftsbeziehungen, die nur über echte Argumente und Produktvorteile aufzubrechen sind.
Agilität und Innovation sind unsere Schlüssel für die Entwicklung des Unternehmens. Wir sind heute in fast allen Ländern der Erde selbst oder durch unsere zuverlässigen und hochqualifizierten Partner vertreten. Eine tolle Leistung unserer Vertriebsabteilung.
möbelfertigung: Was unterscheidet die Vetron Modelle von denen Ihrer Marktbegleiter?
Holger Labes: Dass wir unsere Produkte aus der Kundenperspektive entwickeln. Und wir sie auch immer wieder so betrachten. Wir versuchen immer wieder unsere „Nähmaschinenspezialistenbrille“ abzulegen und herauszufinden, ob eine Näherin das Produkt auch noch entspannt bedienen kann oder ein Techniker, der viele verschiedene Prozesse und Anlagen betreut, sich trotz der Menge an Technologie und Funktion nicht überfordert fühlt. Das ist insbesondere an der Schwelle zur Digitalisierung eine spezielle Herausforderung.
Das komplette Interview lesen Sie in der kommenden „möbelfertigung“, die am 10. Dezember erscheint.
Weitere Themen: Wie Grass und Häcker Küchen gemeinsam ein neues Schubkastensystem entwickelt haben, wie Fraunhofer und Kinnarps eine Berliner Behörde auf Vordermann gebracht haben, welchen Herausforderungen sich Kesseböhmer dieses Jahr stellen musste, warum Emotion-24 Niemann übernehmen musste, wie verschiedene Möbelhersteller mit der Rohstoffknappheit umgehen, auf welche neuen Anlagen Rolf Rissel und ATL setzen, wie Ambigence Möbel neu denkt und noch viel mehr.
Außerdem in der Ausgabe: Das Special Beschläge, Licht & Küche und die große Übersicht der CAD/Cam-Spezialisten im Bereich Polstermöbel.
Damit Sie auch in Zukunft keine Ausgabe der „möbelfertigung“ verpassen und Ihr Ohr stets dicht am Puls der Branche bleibt, sichern Sie sich jetzt Ihr Abo.











