Ministerpräsident nimmt neue Fertigungsanlagen in Betrieb
Die Burger Küchenmöbel GmbH hat im Rahmen eines hochrangigen politischen Besuchs ihre neuen, innovativen Fertigungsanlagen offiziell in Betrieb genommen. Anlass ist eine umfassende Investition in moderne Produktionstechnologien, die mit einer GRW-Förderung in Höhe von 3,1 Millionen Euro unterstützt wurde.
Im Beisein des Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt, Sven Schulze, des Landrats Steffen Burchhardt, Landtagsmitglied Markus Kurze, sowie des Bürgermeisters der Stadt Burg, Philipp Stark und weiterer Vertreter aus Politik und Verwaltung wurden eine hochmoderne robotergestützte Schubkastenfertigungsanlage sowie eine neue Bohr- und Dübelanlage feierlich eröffnet.
Austausch über aktuelle Herausforderungen
Zu Beginn des Besuchs fand ein intensiver Austausch zwischen dem Ministerpräsidenten und der Geschäftsleitung der Burger Küchenmöbel GmbH – bestehend aus Sabine Brockschnieder, Michael Assner, Hélène Bangert und Kai Menke – zu aktuellen politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen statt.
Im Anschluss stellten Betriebsleiter Martin Schockwitz sowie die technischen Projektverantwortlichen Matthias Habelmann und Andreas Kruska die neuen Anlagen und deren Leistungsfähigkeit vor. Den Abschluss bildete ein Rundgang durch die Produktion, bei dem insbesondere die neue Schubkastenfertigungsanlage im Fokus stand.
Ein besonderer Höhepunkt war die symbolische Inbetriebnahme der Anlage durch Ministerpräsident Sven Schulze, der mittels eines Scanvorgangs den Start der Maschine auslöste – ein Prozess, der in Echtzeit eindrucksvoll sichtbar wurde.
Neue Anlagen steigern Effizienz in Produktion
Die neuen Fertigungsanlagen ermöglichen der Burger Küchenmöbel GmbH eine deutliche Effizienzsteigerung in den Produktionsabläufen. Gleichzeitig wurde bei der Planung und Umsetzung großer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Energieverbräuche und Materialverschwendung werden signifikant reduziert. Darüber hinaus schaffen die neuen Technologien die Voraussetzung, flexibel und agil auf zukünftige Marktanforderungen und Produktinnovationen reagieren zu können – etwa auf die mögliche Fertigung zerlegter Möbel zur Selbstmontage.
Ministerpräsident Sven Schulze würdigte das Engagement des Unternehmens: „Mit dieser Investition stärkt Burger Küchenmöbel den Standort Burg nachhaltig und setzt ein wichtiges Zeichen für die Zukunftsfähigkeit der Region. Gerade für junge Menschen entstehen hier attraktive und sichere Arbeitsplätze.“ Zugleich unterstrich er die Bedeutung der Förderung: „Die GRW-Unterstützung ist ein klares Bekenntnis zur Stärkung des Mittelstands. Ich bin stolz auf ein Produkt, das hier in Sachsen-Anhalt entsteht.“ Besonders hob Schulze hervor, dass Automatisierung entgegen verbreiteter Befürchtungen nicht zum Abbau von Arbeitsplätzen führt, sondern diese langfristig sichert: „Gerade angesichts des Fachkräftemangels sind solche Investitionen ein wichtiger Baustein für die Zukunftsfähigkeit unserer Industrie.“
Unternehmen positioniert sich weltoffen
Zum Abschluss des Besuchs bedankte sich der Ministerpräsident für den offenen Austausch und betonte die Bedeutung des Dialogs zwischen Politik und Wirtschaft, um gemeinsam – auch parteiübergreifend auf kommunaler und Landesebene – tragfähige Lösungen zu entwickeln. Die Burger Küchenmöbel GmbH bekräftigte ihrerseits ihre Unterstützung für seine wirtschaftsfreundliche und wertebasierte politische Ausrichtung. Als Unternehmen bekennt sich die Gruppe klar zum Wertekompass der IHK Magdeburg und positioniert sich als weltoffener Akteur, der für eine plurale Demokratie sowie die europäische Idee von Frieden, Freiheit und Solidarität steht.
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