Konzern erzielt EBIT in Höhe von 531 Mio. Euro
Bereits Mitte September hatte Jysk die positiven Umsatzzahlen für den Konzern veröffentlicht. Insgesamt erzielten die Dänen im Geschäftsjahr 2022/23 (bis 31. August) 38,5 Milliarden Euro (+6,3 %), davon allein 1,172 Milliarden Euro in Deutschland (+5,3%). Heute gibt Jysk das EBIT-Ergebnis bekannt. Dieses liegt bei 531 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr ging dieses zwar zweistellig, um 13,2 Prozent zurück, doch der Konzern bleibt zuversichtlich. Die negativen Zahlen werden teilweise auf schwache Währungen in einigen der größten Länder von Jysk zurückgeführt. Und im Vergleich zu den Jahren vor Corona liegt das EBIT um 5,7 Prozent über dem Ergebnis von 2019/20. Die langjährige Aufwärtskurve der Gewinne setze sich also fort.

„Trotz des Rückgangs unseres EBIT-Ergebnisses in diesem Jahr war Jysk aufgrund unserer guten Preise und qualitativ hochwertigen Produkte vom Umsatzrückgang im globalen Einrichtungsmarkt nicht betroffen. Wir können alle sehr stolz auf unsere harte Arbeit und die Ergebnisse dieses Geschäftsjahres sein und ich möchte unseren Mitarbeitern noch einmal für ihr Engagement und ihren Einsatz danken“, so Rami Jensen, Präsident und CEO von Jysk.

Deutschland bleibt mit 960 Filialen der größte Ländermarkt. Hierzulande konnte das EBIT 2022/23 um 5,4 Prozent gesteigert werden. Weltweit wurden zuletzt 135 neue Stores eröffnet, davon zehn in Deutschland. Mit einer Investition von 200 Millionen Euro ging ein neues, hochmodernes Logistikzentrum in Ungarn an den Start, das größte seiner Art im Land.
Zudem investierte Jysk auch in eine Rekordzahl an Filialaktivitäten, die sich auf 619 Umzüge und Erweiterungen bestehender Filialen sowie Umbauten auf das Store Concept 3.0 beliefen – davon 230 Umbauten, Erweiterungen oder Umzüge in Deutschland. Mittlerweile sind zwei Drittel aller Läden weltweit auf das neue Store-Konzept umgerüstet.

„In Deutschland haben wir derzeit über 600 Standorte auf „SC 3.0“ umgebaut, die nach dem Umbau signifikant höhere Umsätze erwirtschaften. Jeder Umbau ist mit einer Investition von 250.000,- bis 280.000,- Euro verbunden. Im aktuellen Geschäftsjahr werden wir 200 weitere Standorte umbauen und über 20 neue Stores eröffnen“, erläutert Christian Schirmer, Country Manager Deutschland.
Und wie sieht der Ausblick von Jysk für 2024 aus? „Unsere Expansionspläne gehen weiter, ohne nachzulassen. Wir planen, im nächsten Geschäftsjahr mindestens ebenso viele Geschäfte zu eröffnen und wir wollen noch näher an unsere Kunden heranrücken, um sicherzustellen, dass wir für ihre Einkaufsbedürfnisse im Bereich Heimtextilien im Gedächtnis bleiben und für sie relevant sind“, so Jensen. Und weiter: „Trotz der Unsicherheit in der Welt um uns herum konzentrieren wir uns weiterhin auf unser langfristiges Ziel von Wachstum und Expansion.“







