Knapp 11.000 Fachbesucher und starkes Matchmaking
Die Interzum Bogotá hat ihre Position als Plattform für die Möbel- und Holzverarbeitungsindustrie in Lateinamerika weiter ausgebaut. Zur diesjährigen Ausgabe kamen laut Veranstalter knapp 11.000 Fachbesucherinnen und Fachbesucher sowie rund 200 ausstellende Unternehmen aus 19 Ländern nach Bogotá.
Im Fokus standen neben Materialien, Komponenten und Maschinen auch Themen wie Nachhaltigkeit, Design, Holzbau und innovative Fertigungsmethoden. Mehr als 60 Vorträge und Fachsessions begleiteten die Messe.
Für zusätzlichen Geschäftsanbahnungen sorgte das Business-Matchmaking-Programm: Dabei fanden 378 Meetings zwischen Ausstellern und Einkäufern aus zehn Ländern statt. Das daraus erwartete Geschäftsvolumen liegt nach Angaben der Veranstalter bei mehr als drei Millionen US-Dollar.
Die Koelnmesse organisiert die Veranstaltung gemeinsam mit Corferias. Unter der Marke Interzum fand die Messe in diesem Jahr bereits zum dritten Mal statt. Zuvor lief die Veranstaltung unter dem Namen „La Feria Mueble y Madera“.
Auch Nachhaltigkeit spielte 2026 eine größere Rolle: Gemeinsam mit der Organisation Community Forests wurde erstmals der CO₂-Fußabdruck der Messe erfasst und kompensiert. Zudem standen Themen wie legales Holz, Rückverfolgbarkeit und nachhaltige Forstwirtschaft auf dem Programm.
„Die diesjährige Ausgabe sendet ein sehr deutliches Signal: Lateinamerika und die Karibik sind immer stärker in die internationalen Entwicklungen der Möbel-, Holz-, Material- und Interior-Design-Branche eingebunden. Vor diesem Hintergrund nimmt die interzum bogota als Branchenplattform eine zentrale Rolle dabei ein, Märkte enger zusammenzubringen, Geschäftsbeziehungen zu fördern und das Potenzial der Region international sichtbar zu machen“, so Angélica Garzón, Project Manager bei der Koelnmesse.
Die nächste Interzum Bogotá ist vom 9. bis 12. Mai 2028 geplant.









