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Die „möbelfertigung“ begleitet Ruwi durch die Corona-Krise (Teil 1)  | 

Gerade jetzt Partnerschaften stärken

Covid-19 bestimmt den Alltag in Deutschland. Doch wie geht ein Unternehmen damit um? Was ist jetzt besonders wichtig? Bietet die Krise vielleicht auch Chancen?

Die „möbelfertigung“ befragt den familiengeführten Maschinenbauer Ruwi in regelmäßigen Abständen (circa alle drei Wochen) zum Stand der Dinge und spricht dabei mit Daniel Ruggaber, Leiter Marketing und Vertrieb sowie Sohn des Inhabers Reiner Ruggaber.

„Aktuell zeigt sich das internationale Geschäft bei uns verhalten, in Deutschland ist es zum Glück nach wie vor stabil“, erläutert Ruggaber. „Die meisten hiesigen Firmen arbeiten, wobei natürlich einige Kurzarbeit haben. Das verlängert diverse Prozesse. So müssen auch wir gelegentlich auf Teile länger warten.“

Trotzdem sind die Produkte von Ruwi gefragt, gerade die Ersatzteile. Denn viele Unternehmen nutzen jetzt die Zeit, um ihren Maschinenpark auf Vordermann zu bringen. Es werden Dinge erledigt, die sonst im mit laufenden Prozessen geprägten Alltag gerne auf der Strecke bleiben.

Einer großen Nachfrage erfreuen sich momentan Ruwis Videoschulungen.

„Aufgrund der Corona-Krise befinden sich natürlich auch viele Vertriebler im Homeoffice. Und die Geschäftsführer ihrer Unternehmen halten sie dazu an, jetzt was für ihre Weiterbildung zu tun, um nach der Krise noch besser durchstarten und den Kunden noch mehr bieten zu können. Was natürlich auch gut für uns ist“, führt Daniel Ruggaber aus.

Darüber hinaus pflegt Ruwi gerade jetzt den persönlichen Kontakt zu seinen Partnern. „Das ist in der jetzigen Situation sehr wichtig. Man sollte telefonieren oder auch mal einen persönlichen Brief schreiben, was ich tue“, so Ruggaber. „Schließlich gehen wir alle gemeinsam durch diese Krise. Ein starkes Wir-Gefühl spielt während dieser Zeit eine ganz wichtige Rolle. Das sollte niemand unterschätzen.“

Aufgrund der Gesamtlage musste auch Ruwi seine Produktion etwas runterfahren. Kurzarbeit gibt es in dem Unternehmen aber bislang nicht. „Allerdings bitten wir unsere Mitarbeiter bis zum Sommer mindestens 40 Prozent ihres Urlaubs abzubauen“, betont Daniel Ruggaber. „Denn wenn das Geschäft in der zweiten Jahreshälfte wieder kräftig anzieht, brauchen wir natürlich unsere Mitarbeiter hier. Allerdings ist es nur eine Empfehlung. Wir ordnen den Urlaub nicht an.“

Wie sich der geschäftliche Alltag bei Ruwi in der kommenden Zeit entwickelt und darstellt, lesen Sie hier in ungefähr drei Wochen.

Die „möbelfertigung“ begleitet Ruwi durch die Corona-Krise (Teil 1)