Hiller Objektmöbel  | 

Gemeinsames Forschungsprojekt für verringerte CO2-Emissionen und Energiekosten

Die Hiller Objektmöbel GmbH engagiert sich in einem Forschungsprojekt der mittelständischen Industrie zum Energiemarkt der Zukunft. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderte Projekt „FlexGUIde“ hat das Ziel, gemeinsam mit anderen Teilnehmenden aus Wirtschaft und Wissenschaft geeignete Werkzeuge zu erarbeiten, mit denen Industrieunternehmen langfristig CO2-Emissionen und Energiekosten senken können.

In kleinen und mittelständischen Industriebetrieben gibt es zahlreiche flexible elektrische Verbraucher, durch die sich der Stromverbrauch zu bestimmten Zeiten sowohl ökonomisch als auch ökologisch gewinnbringend steuern ließe. Jedoch fehlt es an konkreten Werkzeugen, diese (noch) unentdeckten Potentiale zu eruieren, zu evaluieren und letztendlich zu nutzen. Aus diesem Mangel ist das Projekt „FlexGUIde – Toolset zur niederschwelligen Partizipation der mittelständischen Industrie am Energiemarkt der Zukunft“ entstanden.

Unter Nutzung von Digitalisierung, modernen Kommunikationstechnologien und zukunftsweisenden Verfahren der Künstlichen Intelligenz (KI) arbeiten neun Verbundpartner aus Wissenschaft und Wirtschaft eng daran zusammen, konkrete Werkzeuge zu entwickeln und in der Praxis zu testen. Neben Partnern aus der Wissenschaft – der Hochschule Offenburg mit dem Institut für nachhaltige Energiesysteme (INES) und dem Institut für verlässliche Embedded Systems und Kommunikationselektronik (ivESK), dem Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) und dem Institut für Energieeffizienz in der Produktion – Universität Stuttgart (EEP) – sind diese Industrieunternehmen Partner des Verbundprojekts: die ENIT Energy IT Systems GmbH, die MVV Trading GmbH, die Merantix Labs GmbH, die mech-tron GmbH & Co. KG, die Rheinspan GmbH & Co. KG sowie die Hiller Objektmöbel GmbH. Die Forschungsergebnisse sollen Industrieunternehmen dabei unterstützen, in Zukunft ihre Stromnutzung intelligenter steuern, Energiekosten einsparen und ihren CO2-Abdruck reduzieren zu können – sei es durch den bevorzugten Energieverbrauch zu Zeiten hoher regenerativer Erzeugung oder wenn der Strom günstig ist, beispielsweise nachts. Gleichzeitig profitieren Stromhändler, indem Industriekunden einen Teil des Handelsrisikos übernehmen können. Dank der Umstellung der Industriekunden kann der Handel besser planen und rentabler arbeiten. Das Resultat: niedrigere Strombezugskosten. Am 1. Januar 2022 ging das „FlexGUIde“ Projekt an den Start.

Bei der Hiller Objektmöbel GmbH im südbadischen Kippenheim laufen die Vorbereitungen für das Forschungsprojekt auf Hochtouren. „Wir als mittelständisches Unternehmen sind uns unserer Verantwortung bewusst und wollen mit der Teilnahme an dem Projekt unseren Beitrag für eine klimaneutrale Energieversorgung leisten“, erklärt Werkleiter Mark Schneider, verantwortlich für die Umsetzung des „FlexGUIde“ Projekts im Unternehmen. „Im Zuge des Projekts werden wir den bisherigen Stromverbrauch hier im Werk analysieren, die Daten erfassen und digitalisieren und unter Anwendung des Toolsets eine virtuelle Umgebung simulieren.“ Mithilfe der daraus gewonnenen Erkenntnisse könne schließlich der Energiebedarf des Werks prognostiziert und zukünftig KI-basiert Strom vom Netz abgegriffen bzw. zu günstigeren Preisen bezogen werden. Schneider: „Die Einsparung und der sinnvolle Einsatz von Energie sind nicht nur gut für uns, sondern langfristig gesehen auch für das Klima. Daher streben wir eine kurz- und mittelfristige Umsetzung der erarbeiteten ‚FlexGUIde‘ Werkzeuge an.“

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