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Koehler Paper Group  | 

Feiert 20-jähriges Jubiläum

Eine mehr als 210 Jahre dauernde Firmenhistorie gelingt nur, wenn Vergangenheit und Zukunft miteinander verbunden werden. Die Koehler Paper Group im südbadischen Oberkirch richtete sich in den vergangenen Monaten mit einer Investition von 300 Millionen Euro in eine Produktionsanlage für flexibles Verpackungspapier eindeutig in eine neue Zukunft aus. Währenddessen schreibt das Unternehmen im Bereich Dekorpapier weiter an einer nun 20-jährigen Erfolgsgeschichte, denn genau so lange ist die „Papiermaschine 6“ („PM 6“) am Koehler Standort Kehl in Betrieb. Auf ihr produziert Koehler Dekorpapier, das aufgrund bester Weiterverarbeitungseigenschaften vom Markt geschätzt wird. Dazu Julia Müller, Spartenleiterin Dekorpapier bei Koehler: „Wir haben uns in einem wettbewerbsintensiven Markt bei zunehmendem Sortenspektrum und ansteigender Individualisierung zu einem gefragten Anbieter entwickelt. Es zahlt sich für Koehler aus, dass wir unsere Produktion kontinuierlich technologisch weiterentwickeln und damit Produkte anbieten, die für unsere Kunden einen echten Mehrwert haben. Zu unseren Spezialitäten gehört hier sicherlich die exzellente Qualität unseres Papiers, insbesondere die Dimensionsstabilität. Und: Wir gehören zu den wenigen ausschließlich in Deutschland produzierenden Herstellern von Dekorpapier“.

Als die „PM 6“ aus dem Hause Voith vor 20 Jahren auf der grünen Wiese an den Start ging, bewies man im Oberkircher Familienunternehmen schon einmal den Mut, etwas völlig Neues zu wagen: „Es ist die erste komplett neue Anlage, die in Deutschland für die Dekorpapierherstellung gebaut wird“, verkündete damals der Maschinenhersteller Voith in seinem Kundenmagazin. Und Frank Heyne, Produktionsleiter Dekor bei Koehler, ergänzt: „Bis dahin war es üblich, Maschinen aus dem Bestand für die Dekorpapierproduktion umzubauen. Wir starteten bei Koehler etwas völlig Neues mit einem Team, das bis heute hoch motiviert ist und in Zusammenarbeit mit der Betriebstechnik die Maschine kontinuierlich optimiert und zu Höchstleistungen führt“. Mit dem Einstieg in die Produktion von Flächendekorpapier ergänzte Koehler konsequent die bereits vorhandene Produktion von Kantendekorpapier.

Die „PM 6“ von Koehler dürfte zu den schnellsten ihrer Art gehören. Angefangen mit 450 Metern pro Minute, wurde 2003 mit 731 Metern Papier pro Minute der erste Geschwindigkeitsrekord aufgestellt. Heute übertrifft die Maschine unter idealen Rahmenbedingungen die 1.000-Meter-Marke.

War die Produktion vor 20 Jahren noch auf weißes Dekorpapier ausgelegt, hat sich das Produktportfolio mittlerweile auf das Farbspektrum von Creme über Beige bis Braun, Grau und sogar Schwarz mit einer Grammatur von 50 bis 140 Gramm pro Quadratmeter erweitert. Ergänzt wird diese beeindruckende Range aus Kehl mit Kantenrohpapier (110 bis 300 g/m2), das im Oberkircher Werk produziert wird und für das Koehler als Weltmarktführer gilt. Das Team um die „PM 6“ feierte zusammen mit Joachim Uhl, Werkleiter in Kehl, die gemeinsam erbrachte Leistung an einer Maschine, die nach wie vor zu Höchstleistungen aufläuft. Joachim Uhl, Werkleiter in Kehl: „Wir sind stolz darauf, uns mit der ,PM 6‘ in den vergangenen 20 Jahren einen festen Platz auf dem Markt für Dekorpapier erarbeitet zu haben. Wir verdanken ihn unserer Flexibilität, unserer Leistungsbereitschaft und unserer Kundennähe“.

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