Energiekrise in China spitzt sich zu
Nicht nur der Immobilienmarkt in China („möbelfertigung“ berichtete) sondern auch fast die gesamte Industrie steht momentan vor großen Problem, knapper werdender Energie. „Es ist der perfekte Sturm“, zitiert zum Beispiel die „Neue Züricher Zeitung“ Jörg Wuttke, Präsident der Handelskammer der Europäischen Union in China (EUCCC). Denn die Versorgungsprobleme des Landes werden in der kalten Jahreshälfte noch einmal verschärft. Die Energiekrise werde demnach noch weitreichendere Konsequenzen haben als die Immobiliensituation. Beides Gemeinsam kann ernsthafte Folgen haben.
Hintergrund: Der Kohlepreis in China hat sich bis September in diesem Jahr knapp verdreifacht. Periodisch werden ganze Fabriken vom Stromnetz genommen, um die Energieanbieter zu entlasten. Oftmals mit sehr kurzfristiger Ankündigung. Die Energiepreise in China sind nämlich gedeckelt, die Anbieter fahren zur Zeit hohe Verluste ein. Und da China nun vermehrt im Ausland Energieträger wie Erdgas einkauft, steigen weltweit die Preise. So auch in Deutschland, wo Erdgas etwa 25 Prozent, Heizöl sogar mehr als 80 Prozent teurer geworden ist.





