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Thomas Mademann, Geschäftsführer GMVK Procurement GmbH
Thomas Mademann, Geschäftsführer GMVK Procurement GmbH  | 

Einkaufsoptimierung in der Möbelindustrie

Warum lohnt es gerade jetzt, antizyklisch zu handeln? Ganz einfach: Um weggebrochene Umsätze zu kompensieren, gehören nun Bereiche unter die Lupe, die länger nicht mehr ­analysiert wurden. Das Produktionsmaterial birgt noch erhebliches Potenzial. Ein ­Beispiel der Warengruppe „Zeichnungsgebundene Teile“ belegt, was sich kostenseitig durch den Einkauf beeinflussen lässt. Ein Gastbeitrag von Thomas Mademann, Geschäftsführer der GMVK Procurement GmbH, Essen.
Einkauf als „Manager der externen Wertschöpfungskette“ sollte antizyklisch agieren, um das ­Unternehmen wettbewerbsfähig zu halten. Die Beschaffungsabteilung muss die externe Fertigung „begreifen“. Welche neuen Anforderungen an Markt und Material werden morgen gestellt? Wie kann der Einkauf auf Augenhöhe mitarbeiten? Es reicht nicht, nur A-­Materialien zu ­kennen. Um die Materialkostenquote wettbewerbsfähig zu halten, sind auch B-Materialien und im Schatten stehende C-Bedarfe zu optimieren. So manche Warengruppe wird vergessen, auch weil sie als schwer adressierbar erscheint. Folge: Sind – bei einer Materialkostenquote von 50 Prozent vom Umsatz – 20 Prozent der Materialien um 20 Prozent zu teuer, werden 2 Prozent Rendite verschenkt.

Zeichnungsgebundene (werkzeugfallende) Teile werden traditionell im Vorfeld einer Serienfertigung stufenweise als Muster getestet. Das erfordert Aufmerksamkeit, Zeit und Geld. Zum Einsatz kommen meist Kunststoffspitzguss, Zink- oder Aluminiumdruckguss. In der Regel gehört die Form dem Auftraggeber bzw. Käufer. Das Werkzeug wird oft mit einem potenziellen Lieferanten entwickelt. Der setzt es später in der Serie ein. Will der Auftraggeber den Lieferanten wechseln, lassen sich viele Einkäufer durch die unerwartete Komplexität einschüchtern. Ein Beispiel zeigt, wie sich diese Warengruppe erfolgreich beeinflussen lässt.

Den kompletten Gastbeitrag lesen Sie in der „möbelfertigung 6/2021“, die am 5. Oktober erscheint.

Darüber hinaus in der Ausgabe: Weshalb die „Sicam“ der Branche starke Impulse geben wird, warum die kommende „ZOW“ für Aussteller und Besucher so viele Potenziale hat, wie Ballerina-Küchen die Anlageneffektivität mit Inline-Scannern von Hecht-Electronic erhöht, warum eine stimmige Customer Experience so wichtig ist, wie sich Westag noch schlagkräftiger aufstellt, weshalb die Inspektionssysteme von Baumer so gefragt sind, wie Bulthaup mit Anlagen von Höcker Polytechnik die Luftqualität erhöht und Energiekosten senkt, welche strategischen Weichen Grotefeld während der Pandemie gestellt hat und, und, und…

Außerdem finden Sie in der aktuellen „möbelfertigung“ das große Werkstoff-Special sowie die große Übersicht der wichtigsten Dienstleister.

Thomas Mademann, Geschäftsführer GMVK Procurement GmbH