Skip to main content
Hummingbird Converting Solutions  | 

Das Beste aus zwei Welten bieten

Tiefdruck- und Digitaldruck-Kompetenz aus einer Hand. Dazu Industrie 4.0-Lösungen sowie maßgeschneiderte Anlagen für die Weiterverarbeitung und Oberflächenveredelung. Das bietet Hummingbird Converting Solutions (HCS) unter dessen Dach sich die innovativen Unternehmen Palis und Rotodecor vereinen. Ein so umfassendes Leistungsportfolio weckt natürlich nicht nur Interesse sondern wirft auch Fragen auf. Deshalb sprach die „möbelfertigung“ mit Thomas Schmid (CEO HCS), Patrik Lutz (CEO Palis/CTO HCS), Christopher Gremmel (CEO Rotodecor/­COO HCS) und Christoph Babendererde (CFO Rotodecor/CFO HCS).

möbelfertigung: Im Sommer 2019, haben sich die Rotodecor GmbH und die PadaLuma Ink-Jet Solutions GmbH (Palis) unter dem Dach der Hummingbird Gruppe zusammengeschlossen. Was führte zu diesem Schritt? Gab es hierfür einen Auslöser?

Thomas Schmid: Bei Rotodecor standen wir damals an dem Punkt, an dem die Anforderungen der Kunden vielfältiger wurden, Spezifikationen über den bloßen Maschinenbau hinausgingen und der Wunsch nach Internationalisierung im eigenen Unternehmen vorhanden war. Dieser nächste Entwicklungsschritt wäre für uns organisch nur sehr schwierig und langwierig möglich gewesen. Daher sind wir damals auf die Suche nach einer guten Lösung gegangen.

Patrik Lutz: Wir haben die Palis mit Padaluma gemeinsam mit Felix Schöller Technocell im Jahr 2009 gegründet. Damals mit dem klaren Fokus darauf, zu beweisen, dass digitaler Dekordruck im industriellen Stil möglich ist. Daran haben wir insbesondere bei Schattdecor gearbeitet, wo die Anlage dann 2017 einschichtig und teilweise zweischichtig lief. Den Beweis hatten wir also angetreten. Schon hierbei kam es zu einer Zusammenarbeit zwischen Palis und Rotodecor. Auch im Bereich Verpackung haben Rotodecor und Palis in dieser Zeit eine gemeinsame Lösung geschaffen. Eine Konstellation, die einfach gut funktio­niert hat. 2018 stellte man sich dann bei Felix Schöller die Frage, inwiefern ein technologisches Maschinenbauunternehmen überhaupt in das eigene Portfolio passe und war nicht abgeneigt, ein Angebot für die eigenen Anteile zu erhalten. Und auch wir hatten damals den Gedanken, uns neben rein dekorfokussierten Entwicklungsthemen breiter aufzustellen und Themen wie zum Beispiel Verpackung und Tapete ins Portfolio zu integrieren. Themen, die für Felix Schöller eher uninteressant, für uns jedoch technologisch und in Hinblick auf Synergien hochspannend waren.

möbelfertigung: Mit CGS ist eine Private Equity Gesellschaft Eigner der Hummingbird Gruppe. Welchen Einfluss hat dies auf die tägliche Arbeit? Werden Investitionen getätigt und engagiert sich CGS eher langfristig in Unternehmen?

Christoph Babendererde: Die CGS ist traditionell ein im Maschinenbau tätiger Investor. Dabei findet auch zwischen den Portfolio-Unternehmen der CGS ein Know-How-Transfer statt. Das ist ein sehr offenes Umfeld, von dem wir profitieren.Natürlich sind Private Equity Beteiligungen zeitlich befristet. Aber CGS fährt keine kurzfristige Buy-and-Build Strategie. Wir werden also nicht nach drei Jahren wieder abgestoßen.Was Investitionen angeht, sind wir innerhalb des Budgets relativ frei. Wir müssen also nicht bei jeder Investition anrufen und nachfragen – ab einer gewissen Höhe natürlich schon – aber es stehen bei uns auch nicht regelmäßig sechsstellige Investitionen auf der Tagesordnung. Wir verfügen über Entwicklungsbudgets, deren Verwendung in unserer Hand liegt.

möbelfertigung: Neben dem Druck sind auch Lackieranlagen und Rotationsstanzen Teil des Rotodecor-Portfolios. Welche Anwendungen werden hier bedient?

Christopher Gremmel: Im Bereich der Rota­tionsstanzen gehen wir sehr stark in den Bereich des Liquid-Packaging, aber auch in weitere Verfahren, in denen Stanzen benötigen werden. Bei den Lackieranlagen sind wir nicht festgelegt. Solange Rolle zu Rolle lackiert wird, können wir jede Branche bedienen. Hier sind wir sehr breit aufgestellt. Natürlich aus der Historie heraus mit einem Schwerpunkt im Holzwerkstoff­bereich.

Das komplette Interview lesen Sie  in der „möbelfertigung“ 3/2021, die am 27. April erscheint. Einige Tage vorher können Sie das Magazin bereits digital lesen unter https://bc.pressmatrix.com/de/profiles/62108939bed5/editions.

Außerdem in der Ausgabe: Wie CEO Ralf W. Dieter den Marktanteil der Homag Group auf 40 Prozent heben will, warum Hettich in verschiedenen Szenarien plant, was die vorherrschenden Trends bei Industrierobotern sind, welche Strategien der neue Geschäftsführer von Salice Deutschland verfolgt, wie die Branche die Herausforderungen des Brexits meistert, was aus Sicht von Messe-Direktor Maik Fischer besonders spannend an der „interzum@home“ ist, welche Roboter für die holzbe- und verarbeitende Industrie besonders interessant sind und vieles mehr.

Darüber hinaus unser Service für Sie und erstmals in der „möbelfertigung“: Die große Übersicht der Intralogistik- und Automationsspezialisten.

Damit Sie in Zukunft keine Ausgabe mehr verpassen, klicken Sie hier!

Hummingbird Converting Solutions