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L’ENGINEERS – Ingenieurbüro Lammers  | 

Bauteilsortierung mittels systemischer Lösungen

SPONSORED ARTICLE Die nach wie vor weiter zunehmende Varianten- und Bauteilevielfalt als Resultat einer maximal kundenindividuellen Möbelfertigung kann unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nur durch eine kommissionsweise Produktion bewältigt werden. Dabei kommt der Sortierung von Korpusbauteilen und Frontelementen in diesem Zusammenspiel der Prozesse eine entscheidende Rolle zu: Das Sortieren von Werkstücken ist einer der Kernprozesse in der industriellen Möbelproduktion. Christian Schaaf, Senior Consultant bei L’ENGINEERS – Ingenieurbüro Lammers, kennt sich mit den verschiedenen Varianten bestens aus.

Wird dieser Arbeitsschritt manuell von Mitarbeitern ausgeführt, ist diese Produktionsstufe lohnkostenintensiv und provoziert Kommissionierfehler. Bei sich weiter verschärfendem Preis- und Wettbewerbsdruck wird eine wirtschaftliche und prozesssichere Produktion ganz zweifellos eine der wichtigsten Rahmenbedingungen sein.

Eine sehr effektive Alternative zu einer manuellen Sortierung und Kommissionierung sind systemgestützte Sortierlösungen, die es von verschiedenen Anbietern in unterschiedlichen Ausbau- und Leistungsklassen gibt.

Vorteile systemischer Lösungen zur Bauteilsortierung
Durch die Sortierung eines chaotisch ankommenden Teilestroms entsteht für die Folgeprozesse ein geregelter Materialfluss. Dieser lässt sich dann dank frei definierbarer Ein- beziehungsweise Auslagerstrategien noch weiter optimieren. Zudem können Werkstücke nach unterschiedlichen Kriterien wie Tour, Korpusdekor, Teilegruppe, Materialgruppe, Zielarbeitsplatz im Folgeprozess, Vorlaufteile, Vollständigkeit der Korpusteile und ähnliches aussortiert werden.

Einschleusteile, also Sicht- und Lackseiten, Kontur- und Ausfallteile, und Ausschleusteile wie etwa No Read, QS-Prüfteile, Baumer-Detektion oder Vorlaufteile bekommen ein optimales, weil systemisches Handling. Ein weiteres Plus: Die maschinelle Sortierung verhilft zu einer maximalen Transparenz durch positionsgenaue Teileverfolgung und auch komplett visualisierte Teileverwaltung entlang des gesamten Lager- und Sortierprozesses. Teilweise sind auch Mehrfachfunktion möglich, bestehend aus Teilepufferung, Entkopplung der Kantenanlage vom Folgeprozess, Bauteilsortierung und Vollständigkeit der Bauteile bei Auslagerung für Folgeprozess.

Die Produktionsprozesse werden aufgrund hoher Prozesssicherheit insgesamt planbarer, die Materialausnutzung durch Zwischenlagerung und zeitlich passendes Zusortieren von Kann-Teilen verbessert. Insgesamt erhöht sich in der Regel die Leistung und Produktivität, die Sortierzellen lassen sich vielfach bei Mengenwachstum und steigenden Anforderungen skalieren.

Kundenindividuelle Kriterien für die Konzeptansätze
Natürlich gibt es diverse kundenindividuelle Kriterien für unterschiedliche Systemlösungen und Konzeptansätze. Wie zum Beispiel die grundsätzliche Fertigungsphilosophie bei der Bauteilfertigung abhängig vom Mengengefüge und Produktionsvolumen pro Tag, einer strikt auftragsbezogenen Teilefertigung ab Schnittplanoptimierung oder auch Serienfertigung auf der Ebene Bauteilreferenz und Kommissionierung aus einem Hochregallager. Ebenso eine Rolle spielt die Zellenlänge und -breite, Hallenhöhe und alle sonstigen baulichen Gegebenheiten und vieles darüber hinaus wie etwa die Anlagenausstattung, vor allem im Bereich der Kante, oder auch Bauteilabmessungen sowie Teiledicken. Und nicht zuletzt das Investitionsbudget. Möbelhersteller verfolgen vor dem Hintergrund eines höheren Produktionsvolumens grundverschiedene Fertigungsphilosophien in der Bauteilfertigung. Folglich haben diese Unternehmen unterschiedliche Anforderungen an das Sortieren und benötigen andere Konzepte und Lösungsansätze. Das Spektrum reicht von Regalen die mit Pick-by-Light-Systemen ausgestattet sind, über Vertikalliftsysteme mit Tablaren, Sortierlager mit Regalbediengeräten bis hin zu vollautomatischen Sortierzellen mit Robotern verschiedenster Ausprägungen.

Die richtige Lösung finden mit L’ENGINEERS – Ingenieurbüro Lammers
Am Ende gilt bei allen Varianten, dass die Anforderungen und Gegebenheiten des Kunden die Konzeptlösung bestimmen. Nicht zuletzt daraus ergeben sich auch immer wieder neue Denkansätze und Umsetzungen. Es gibt de fakto eine ganze Reihe an Lösungsansätzen und technischen Konzepten für eine systemisch unterstützte Bauteilsortierung. Aber nicht eine immer richtige Lösung. Viele verschiedene Ansätze erläutert Christian Schaaf von L’ENGINEERS – Ingenieurbüro Lammers in der Ausgabe 8/2020 der „möbelfertigung“.

So kann bei der Anforderung „Sortieren von zwei Teilen pro Minute bei einer mittleren Losgröße von drei Teilen pro Teilereferenz und rund 100 Teilereferenzen“ ein Homag „RBG-Sorter“ in Mehrfachtiefe die richtige Antwort sein. Bei der Anforderung „Sortieren von vier Teilen pro Minute bei einer mittleren Losgröße von einem Teil pro Teilereferenz“ hingegen eine Fives Cinetic Sortierlösung mit je einem Eingangs- beziehungsweise Ausgangsroboter.

Es müssen die individuellen Anforderungen und Erfordernisse, das Teilespektrum, die Gegebenheiten sowie Rahmenbedingungen berücksichtigt, abgewägt und im Detail sorgfältig analysiert werden. Nur so kann in Gemeinsamkeit die für den Kunden richtige und optimale Lösung entstehen.

Genau solche stimmigen Lösungen für die Möbelindustrie erarbeitet L’ENGINEERS – Ingenieurbüro Lammers. Mit kompetenter Beratung, Konzeption, Planung, Durchführung und Begleitung von Projekten bekommen Unternehmen eine professionelle Unterstützung von Branchenkennern mit langjährigem Know-how. Bereits seit 1999 unterstützt das Ingenieurbüro Lammers GmbH die Holz- und Möbelindustrie bei der Weiterentwicklung ihrer Unternehmen. Wie bei einem Uhrwerk müssen zur optimalen Gestaltung der unternehmensspezifischen Aufbau- und Ablauforganisation viele Zahnräder richtig ineinandergreifen. L’ENGINEERS unterstützt die Konzeption und die Umsetzung der Organisation um dieses Ineinandergreifen zu ermöglichen. Dies geht bis zur Gestaltung der einzelnen Arbeitsplätze unterstützt durch geeignete Methoden.

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