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Biesse  | 

Verlust im ersten Quartal

Der italienische Maschinenbauer Biesse hat im ersten Quartal 2026 einen höheren Verlust verbucht und einen Umsatzrückgang gemeldet. Wie das Unternehmen mitteilte, lag der Nettoverlust bei 6,3 Millionen Euro, nach einem Minus von 2,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

Die konsolidierten Nettoumsätze gingen im Jahresvergleich um 4,7 Prozent auf 146,1 Millionen Euro zurück. Das bereinigte EBITDA belief sich auf 2,5 Millionen Euro. Die entsprechende Marge sank auf 1,7 Prozent des Nettoumsatzes, nachdem sie im ersten Quartal 2025 noch bei 2,9 Prozent gelegen hatte.

Auch das operative Ergebnis (EBIT) verschlechterte sich. Hier meldete Biesse ein Minus von 6,1 Millionen Euro nach einem negativen EBIT von 4,7 Millionen Euro im Vorjahresquartal.

Positiv entwickelte sich dagegen der Auftragsbestand. Dieser stieg zum Ende des ersten Quartals 2026 auf 191,8 Millionen Euro und lag damit 2,3 Prozent über dem Wert von Dezember 2025. Grund dafür war laut Unternehmen ein höherer Auftragseingang in den ersten drei Monaten des Jahres.

Die Nettofinanzposition der Gruppe verschlechterte sich hingegen deutlich. Ohne Berücksichtigung der IFRS-16-Effekte lag sie zum 31. März 2026 bei minus 11,2 Millionen Euro, nachdem Ende 2025 noch ein positiver Wert von 1,5 Millionen Euro ausgewiesen worden war.

Die Aktie von Biesse schloss den Handel am Donnerstag dennoch mit einem Plus von 1,7 Prozent bei 5,95 Euro.

Quelle: Alliance News / Maurizio Carta

Biesse, Bilanz