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Tischler Schreiner Deutschland  | 

Roter Teppich für Europameister und Abschied von Branchen-Größen

Es war eine Mitgliederversammlung der großen Gefühle: Bei Tischler Schreiner Deutschland (TSD) in Leipzig standen in diesem Jahr Dankbarkeit und Stolz im Mittelpunkt. Neben dem feierlichen Empfang der erfolgreichen Berufssportler prägten vor allem die Verabschiedungen langjähriger Führungspersönlichkeiten das Programm.

Triumphaler Empfang für den Nachwuchs

Für Gänsehautmomente sorgte der Einzug der frisch gekürten Europameister. Unter Konfettiregen und begleitet von Standing Ovations wurden Lutz König und Moritz Wagner empfangen. Der Verband rollte den sprichwörtlichen roten Teppich aus – nicht nur für die Champions, sondern auch für das Team hinter dem Erfolg: Die Bundestrainer Florian Langenmair und Michael Martin sowie die Experten Ben Supé und Florian Meigel wurden für ihre Arbeit gefeiert.

Auch der nationale Spitzennachwuchs erhielt seine Bühne: Der frisch gekürte Bundessieger Simon Patrzek aus Schleswig-Holstein wurde für seine herausragende Leistung geehrt. TSD-Präsident Thomas Radermacher nutzte die Gelegenheit, um die exzellente Nachwuchsarbeit der Branche zu betonen, die solche Erfolge erst möglich mache.

Ehrennadeln und Jubiläen

Abseits des Wettbewerbsgeschehens würdigte der Verband verdiente Mitglieder für ihren langjährigen Einsatz. Jürgen Heller vom Landesfachverband Nordrhein-Westfalen erhielt für seine besonderen Verdienste um die Berufsbildung die TSD-Ehrennadel in Silber. Eine besondere Würdigung für Kontinuität ging an Frank Niehus: Er wurde für 30 Jahre Dienstzeit als Obermeister der Innung Berlin ausgezeichnet.

Generationswechsel im Hauptamt

Wehmut mischte sich in die Feierlichkeiten, als es an die Verabschiedung prägender Persönlichkeiten ging. Nach Jahrzehnten intensiver Verbandsarbeit wurden Dr. Christian Wenzler (Landesfachverband Schreinerhandwerk Bayern) und Hermann Hubing (Landesfachverband Leben, Raum, Gestaltung Hessen/Rheinland-Pfalz) verabschiedet. Auch Anke Maske (Landesfachverband Brandenburg) kündigte ihren Rückzug in den Ruhestand ab April 2026 an.

Präsident Radermacher hob in seiner Laudatio hervor, dass der Einsatz dieser Hauptamtlichen die Organisation nachhaltig geprägt und entscheidend vorangebracht habe.

Starker Zusammenhalt in fordernden Zeiten

Zum Abschluss der Veranstaltung in Leipzig resümierte TSD-Hauptgeschäftsführerin Dr. Katharina Gamillscheg die Bedeutung des Events: „Gerade in politisch sehr anspruchsvollen Zeiten bin ich froh und dankbar, dass der Zusammenhalt im Tischler- und Schreinerhandwerk so groß ist.“ Die Versammlung habe eindrucksvoll gezeigt, wie stark das Miteinander das Handwerk trage.

Tischler Schreiner Deutschland TSD