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OKA Büromöbel
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Hat Insolvenz angemeldet

Wie mehrere Quellen, darunter Bild.de berichten, hat der traditionsreiche Büromöbelhersteller OKA Büromöbel GmbH & Co. KG aus Neugersdorf (Sachsen) nach 168 Jahren Unternehmensgeschichte Insolvenz angemeldet. Betroffen sind mehr als 200 Mitarbeiter.

Grund für die finanzielle Schieflage seien Verzögerungen beim Bau einer neuen, 125.000 Quadratmeter großen Fabrik im polnischen Wykroty. Das eigentliche Kerngeschäft des Unternehmens ist laut dem vorläufigen Insolvenzverwalter Nicolas Rebel (Kanzlei White & Case) weiterhin rentabel.

Der Geschäftsbetrieb wird vorerst uneingeschränkt fortgeführt. Die Löhne der Beschäftigten sind für die kommenden drei Monate durch das Insolvenzgeld gesichert. Auch offene Aufträge sollen termingerecht ausgeliefert werden, um die Liefertreue zu gewährleisten. Geschäftsführer Sebastian Kasper, der das Familienunternehmen in der sechsten Generation leitet, plant nun mithilfe von Sanierungsberatern die finanzielle und strukturelle Neuaufstellung der Firmengruppe.

Insolvenz, Oka Büromöbel