Dänische Architektin Dorte Mandrup gestaltet Geschäftsbericht
Als Gründerin und Kreativdirektorin widmet sich die dänische Architektin Dorte Mandrup mit ihrem Studio mit voller Leidenschaft komplexen architektonischen Herausforderungen. Sie ist inspiriert von einer bedingungslosen Neugier und dem unermüdlichen Bestreben, einzigartige räumliche Perspektiven zu finden. Einzigartige Perspektiven auf Dänemark und seinen Kontext prägen auch den gestalteten Geschäftsbericht 2026. Dorte Mandrup entwirft die 35. Edition im Auftrag der Zumtobel Group. Widerspiegeln wird sich darin, wie in ihrer Architektur, ihr skandinavisches Erbe, das sie ganz natürlich darauf achten lässt, dass der Mensch im Mittelpunkt des Designansatzes steht. Die Publikation wird kommenden Oktober im Rahmen einer kontextuellen Ausstellung im Dornbirner Lichtforum der Zumtobel Group der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Stark im Kontext verwurzelt

Dorte Mandrups Studium der Bildhauerei, Keramik und Medizin hat ihre Herangehensweise an die Architektur geprägt. Sie charakterisiert sich durch ein starkes Ortsgefühl und einen unverwechselbaren Sinn für Materialität. Ausgehend vom Gesamtkontext verfolgt Mandrup einen künstlerischen, humanistischen und wissenschaftlichen Ansatz bei ihren Entwürfen. Getragen von einer tiefen Überzeugung an die Möglichkeiten der modernen Architektur und einer experimentellen Neugier, die herausragende Handwerkskunst verlangt, verbindet das Büro ein sicheres Gespür für die Realität mit dem Mut, die Grenzen von Form und Materialität zu erweitern. In den letzten Jahren hat sich Mandrup im Bereich der Architektur durch außergewöhnliche Projekte einen Namen gemacht. Zu diesen gehören das „The Crafts College“ und das „Wattenmeerzentrum“ in Dänemark. Viel Aufmerksamkeit erlangten auch das „Ilulissat Icefjord Centre“ in Grönland oder „The Whale“ in Norwegen.
„Unsere Arbeitsweise ist ganz selbstverständlich im Kontext verwurzelt und verbindet einen wissenschaftlichen, analytischen Prozess mit einem künstlerischen und intuitiven Ansatz“, so die dänische Architektin Dorte Mandrup.
Starkes Gespür im Umgang mit sensiblen Orten
Das Büro zeichnet sich durch anspruchsvolle Projekte für Orte und Umgebungen aus, die ein hohes Maß an Sensibilität erfordern. Mit einem Schwerpunkt auf dem achtsamen Umgang und der schonenden Entwicklung von Raum bringt Dorte Mandrup ihr Gespür für die Einbindung von Elementen aus der unmittelbaren Umgebung ein. Ein Großteil dieser Arbeiten findet sich in den Bereichen Wahrzeichen, Umgestaltungen, gemischt genutzte Gebäude sowie Bildungs- und Arbeitsräume. Durch renommierte Projekte im Bereich des Kulturerbes hat das Team seine einzigartige Fähigkeit unter Beweis gestellt, fragile Orte zum Leben zu erwecken. Das Portfolio von Dorte Mandrup umfasst heute fünf Unesco-bezogene Projekte und zahlreiche weitere, die denkmalgeschützte Gebäude betreffen.
„Der Umgang mit sensiblen Orten ist ein fortwährender Dialog zwischen Ort, Geschichte, Kultur und dem Architekten, der hinzugezogen wird, um neue Bedeutung, neue Zusammenhänge zu schaffen und dabei das Bestehende zu wahren“, sagt Dorte Mandrup.

Arbeit erntet internationale Anerkennung
Als Humanistin mit einer ausgeprägten nonkonformistischen Weltanschauung ist Dorte Mandrup bekannt für ihr Engagement für die Weiterentwicklung der Architekturpraxis. Dieses vertritt sie regelmäßig bei öffentlichen Debatten. Für ihre Arbeit erhielt sie nationale und internationale Anerkennung. Dorte Mandrup ist Honorary Fellow des American Institute of Architects (Hon. AIA). Zudem ist sie Ehrenmitglied der Akademie der Künste Berlin und stellvertretende Vorsitzende des Louisiana Museum of Modern Art in Dänemark. Seit 2011 ist sie Lehrbeauftragte an der Royal Danish Academy of Fine Arts. Darüber hinaus hat sie zahlreiche internationale Gastprofessuren inne. Sie lehrt unter anderem an der Cornell University, University of Washington, Accademia di Architettura di Mendrisio in der Schweiz und zuletzt als Kenzo Tange Design Critic in Architecture an der Harvard University.
Jährliche Unikate seit 1991
Seit 1991 werden Jahr für Jahr verschiedenste Persönlichkeiten aus den Bereichen Architektur, Grafikdesign und Kunst eingeladen, den Geschäftsbericht für die Zumtobel Group in Auseinandersetzung mit dem Thema Licht zu gestalten. Losgelöst von jeglichen Corporate Design-Richtlinien des Unternehmens fördert die Freiheit in der Gestaltung die Entstehung singulärer Editionen, die mittlerweile Sammelstatus erreicht haben. Zuletzt warf die deutsche Architektin Anna Heringer unter dem Titel „Licht – Die natürliche Kraft, die Dinge sichtbar macht“ gezielt Licht auf Menschen, Situationen und Lösungen, die oft zu wenig sichtbar sind.













