Schweizer Unternehmen steigert Umsatz in anspruchsvollem Marktumfeld
Die Arbonia erzielte im Geschäftsjahr 2025, in einem anspruchsvollen Marktumfeld, einen Umsatz von 624,5 Mio. Schweizer Franken (CHF). Im Vergleich zum Vorjahr − mit einem Umsatz von 556,3 Mio. CHF − entspricht dies einem Wachstum von 12,3 Prozent. Darin enthalten sind ebenfalls die Akquisitionen der portugiesischen Gesellschaft Cicomol sowie der deutschen Rüthener Zargenbau ab dem jeweiligen Vollzugs-Datum. Diese trugen mit weniger als einem Prozent Anteil am Gesamtumsatz der Arbonia nur marginal zum Ergebnis bei.
Ohne Währungs- und Akquisitionseffekte (organisch) resultierte ein Umsatzwachstum von 3,7 Prozent. Im Bereich Holz wurde ein organisches Wachstum von +6,1 Prozent erzielt, während der Bereich Glas organisch bei -4,0 Prozent lag. Das organische Wachstum wurde insbesondere durch das stabile Renovationsgeschäft sowie den weiteren Ausbau des Objekt- und Projektgeschäfts und neuen Märkten getragen, während die Neubautätigkeit im Wohnungsbau in mehreren Kernmärkten weiterhin auf tiefem Niveau verharrte. Belastend wirkten sich Wechselkurseffekte mit –1,2 Prozent auf den Umsatz aus.
Das EBITDA belief sich im Geschäftsjahr 2025 auf 56,3 Mio. CHF nach 66,3 Mio. CHF im Vorjahr. Die Entwicklung gegenüber dem Vorjahr ist durch positive Sondereffekte im Geschäftsjahr 2024 in Höhe von 24,6 Mio. CHF beeinflusst, welche im Wesentlichen aus dem Verkauf eines Grundstücks resultierten.
Verwaltungsrat schlägt neuen Präsidenten vor

Die Arbonia schlägt der ordentlichen Generalversammlung im April 2026 Christoph Ganz als Nachfolger von Alexander von Witzleben für das Präsidium vor. Alexander von Witzleben stellt sich nach elf Jahren und nach erfolgreicher Transformation der Arbonia auf eigenen Wunsch an der Generalversammlung nicht mehr zur Wiederwahl. Verwaltungsrat und Konzernleitung danken Alexander von Witzleben für seine strategische Weitsicht und unermüdlichen Einsatz für die Arbonia.
Christoph Ganz ist seit 19 Jahren Konzernleitungsmitglied der international tätigen Sika AG und leitet deren größte Region EMEA (Europe, Middle East, Africa). Durch seine umfassende Expertise entlang der Wertschöpfungskette im Baubereich sowie seine internationale Managementerfahrung bringt er ideale Voraussetzungen mit, um die strategische Weiterentwicklung von Arbonia wirkungsvoll zu begleiten. Seine fundierten Kenntnisse in den Bereichen Markt- und Kundenorientierung, operative Exzellenz sowie nachhaltige Unternehmensführung passen hervorragend zum Geschäftsmodell und zur strategischen Ausrichtung von Arbonia.
Zuversichtlicher Blick in die Zukunft
Die Arbonia erwartet für das Geschäftsjahr 2026 weiterhin ein anspruchsvolles Marktumfeld, insbesondere in Deutschland, sieht allerdings Zeichen der Erholung. Während der Wohnungsneubau voraussichtlich auch zu Beginn des Jahres 2026 verhalten bleibt, zeichnet sich im weiteren Jahresverlauf eine Rückkehr zu Wachstum ab. Unterstützt wird diese Entwicklung durch steigende Baugenehmigungen, eine zunehmende Akzeptanz des Zinsniveaus sowie erste Anzeichen einer Erholung der Investitionsbereitschaft.
Arbonia wird ihre Marktposition im europäischen Türengeschäft gezielt weiter ausbauen. Der Fokus liegt auf der Weiterentwicklung des Produktportfolios, der Stärkung des Objektvertriebs sowie der konsequenten Ausrichtung auf kunden- und projektspezifische Lösungen.















