Donnerstag, 04.08.2022, 10:12 Uhr Inter Link

Punktet mit dem Standortvorteil Brasilien

Seit 20 Jahren produziert Inter Link seine Möbel in Brasilien. Das deutsch-französisch-brasilianische Unternehmen galt deshalb lange als Exot, da sich der deutsche Möbel-Import in den vergangenen Jahren in Richtung Osten verlagert hat. Die aktuell so oft zitierte Zeitenwende betrifft auch die Einrichtungsbranche und führt dazu, dass Made in Brasil für den europäischen Markt nun ins Rampenlicht rückt – aus politischen, preislichen und klimasensiblen Motiven.

„Politische Faktoren gewinnen im Sourcing an Relevanz. Ausgelöst durch den Russland-Schock wird zukünftig genauer hingeschaut werden, in welchen Ländern mit welchen politischen Systemen Waren eingekauft werden – allein schon aus Compliance-Gründen“, erklärt Martin Link, CEO der Link Unternehmensgruppe.

Auch auf eine andere europäische Herausforderung gibt es Antworten in Brasilien: Der Holz-Engpass. In Brasilien bietet die dort heimische Kiefer (Pinus teada) eine im Vergleich mit der hiesigen Eiche schnell wachsende, nachhaltige Alternative – als Massivholz für die Möbel-Produktion. Die Weihrauch-Kiefer ist nicht gefährdet, ein wirtschaftlich wichtiger Lieferant von Harz und Holz, sie ist frei von Schadstoffen und lässt sich vielseitig verarbeiten.

„Der europäische Markt ist bestrebt, ökologische Lösungen zu etablieren und recycelte Materialien sowie nachhaltige natürliche Rohstoffe wie Holz, Naturfarben und Leder zu verwenden, die in Brasilien bereits weit verbreitet sind“, erklärt Irineu Munhoz von Abimóvel, dem brasilianischen Verband der Möbelhersteller.

Bisher gingen die größten Teile der brasilianischen Möbelproduktion in den heimischen Markt und in die USA, nun werden Móveis do Brasil auch in Europa preislich immer attraktiver. Viele Produkte aus dem Werk Inter Link do Brasil sind außerdem mit den Gütesiegeln „GS TÜV“, „TÜV Rheinland“ und „LGA geprüft“ ausgezeichnet. Da die Möbel am Firmensitz an der deutsch-französischen Grenze auf Lager genommen werden, sind die Lieferzeiten an die Lager der Handelspartner oder per Dropshipping an die Endkunden extrem kurz.

„Wir sind ein Teil der starken brasilianischen Holz- und Möbelwirtschaft. Bereits 1988 waren wir vor Ort sind und haben alles von Beginn an mit aufgebaut und strukturiert und 2002 Inter Link do Brasil zu einer modernen und sehr leistungsfähigen Produktion ausgebaut. Deshalb können wir unseren Standortvorteil für den europäischen Handel jetzt voll ausspielen“, sagt Martin Link, CEO der Link Unternehmensgruppe.

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