Mittwoch, 01.12.2021, 16:20 Uhr Wilhelm-Klauditz-Preis“ 2021

Ging an Dr. Torben Marhenke

Dr. Torben Marhenke wurde im November in Braunschweig mit dem „Wilhelm-Klauditz-Preis“ ausgezeichnet. Das Preiskomitee honorierte damit die langjährigen Forschungsarbeiten für die erfolgreiche Entwicklung eines neuen zerstörungsfreien Prüfverfahrens zur Erkennung von Fehlstellen ab einem Durchmesser von einem Millimeter. Der mit 5.000 Euro dotierte „Wilhelm-Klauditz-Preis“ wird im dreijährigen Turnus für herausragende wissenschaftliche oder anwendungsorientierte Arbeiten auf dem Gebiet der Holzforschung und des Umweltschutzes vergeben.

Trotz der jahrelangen Verwendung von Holzwerkstoffen im Baubereich mangelte es bislang an ingenieurtechnischem Wissen über die messtechnische Ermittlung mechanischer Holzwerkstoffparameter. Im Gegensatz zu isotropen Werkstoffen wie Metallen, werden für Holzwerkstoffe nicht nur zwei, sondern neun Parameter zur eindeutigen Beschreibung des mechanischen Materialverhaltens benötigt. Mit den von Marhenke im Rahmen seinen Forschungsarbeiten entwickelten Messmethoden können zukünftig alle neun benötigten Parameter zerstörungsfrei, zuverlässig sogar direkt im Fertigungsprozess bestimmt werden.

Beide Verfahren bedeuten für die Branche einen enormen Gewinn. Eventuell vorhandene Probleme bei der Produktion können frühzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen schnell ergriffen werden. Dadurch können Ausschüsse reduziert und entsprechende Qualitäten trotz steigender Anforderungen garantiert werden.


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