Montag, 15.11.2021, 15:17 Uhr Fachverband Tischler Sachsen

Die Ergebnisse von „Die Gute Form 2021“

Den hohen Corona-Fallzahlen zum Trotz konnten unter strengen Hygiene-Auflagen die individuellen und sehr hochwertige Tischler-Gesellenprüfungsarbeiten des aktuellen Abschlussjahrganges vom 08. bis 13. November 2021 im Elbepark Dresden präsentiert werden. Der alljährliche Wettbewerb wird von den 17 sächsischen Tischlerinnungen organisiert und ausgerichtet.

Zu sehen waren insgesamt 46 Unikate aus Sachsen und Sachsen-Anhalt ­– acht mehr als im Vorjahr. Darunter befinden sich auch in diesem Jahr neun sehr kreative Arbeiten von Tischlerinnen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer demonstrierten damit sehr anschaulich das hohe Niveau handwerklicher Qualität und die vielfältige Kreativität im Tischlerhandwerk.

Parallel zur Fach-Jury, die in einem aufwändigen Bewertungsverfahren die vorderen Plätze ermittelte, konnten die Besucher des Elbeparks Dresden online für ihre Favoriten abstimmen.

Den ersten Platz errang Leoni Hofmann aus Chemnitz für ihren „Schminktisch in Eiche“. Sie überzeugte die Jury mit einer äußerst feinfühligen Gestaltung und sehr harmonischen Proportionen. Zwischen den vorderen Holzfüßen und dem hinteren Metallfuß, welcher sich vom Boden bis zum Spiegel sehr unauffällig fortsetzt, entsteht eine ausgewogene Balance. Geringe Materialstärken sowie schmale und akkurat gearbeitete Fugenbilder verleihen unaufdringliche Leichtigkeit. Erstklassige handwerkliche Qualität sowie eine hervorragende Umsetzung des Mix aus Material, Textur und Farbe unterstreichen den sehr hochwertigen

Auf den zweiten Platz kam Jonathan Gürtler aus Leipzig mit „Aqua Board in Eiche und Mineralwerkstoff“. Das Spezialmöbel enthält zahlreiche klug durchdachte Fächer und Türen und bietet mehr als ausreichend Platz für Technik und Accessoires.

Die moderne Materialauswahl sowie die besondere Frontgestaltung durch eine geprägte Eichenoberfläche in Kombination mit dem feuchteunempfindlichen Mineralwerkstoff verbinden Funktion und Design sehr elegant. 120 Liter Wasser finden in einer Umrandung aus 30 mm dickem - auf Gehrung scheinbar unsichtbar zusammengefügtem – Acrylglas sicheren Halt.

„Bronze“ ging an Mohammad Obed aus Leipzig für „Betttruhe in Tanne“. Die Bettruhe aus schlichtem Tannenholz mit feinen Strukturen bietet viel Stauraum. Im Gegensatz zu klassischen Eckverbindungsvarianten fügen sich die hier verwendeten von außen sichtbaren Federn dezent ins Gesamtbild ein. Die Messing-Möbelgriffe führen die reduzierte Formsprache der Truhe konsequent fort. Unterhalb des in traditioneller Rahmen-Füllungs-Konstruktion gefertigten Bodens liegen drei von außen bedienbare Schubkästen.

Den Sonderpreis „Oberfläche“ erhielt Thomas Viehweger aus Stollberg. Dieser wurde für die Umsetzung der innovativen Beschichtung einer Glasplatte mit Furnier, welches eine besondere Herausforderung darstellt, vergeben. Abgesehen von vielen weiteren kleinen Highlights in seinem Gesellenstück ist das „leuchtende Holz“ ein ganz besonderer Blickfang.


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