Donnerstag, 14.10.2021, 11:44 Uhr Interface

Auch 2020 neue Erfolge bei der Dekarbonisierung erzielt

Das Jahr 2020 überraschte die ganze Welt mit nie gekannten Herausforderungen. Interface hat sich davon auf seiner Nachhaltigkeitsreise nicht ausbremsen lassen. Seit 1996 bemisst das Bodenbelagsunternehmen seine Nachhaltigkeitserfolge anhand der „EcoMetrics“ Kennzahlen. Die Ergebnisse des Jahres 2020, die Interface mit seiner sich beständig weiterentwickelnden Nachhaltigkeitsstrategie erzielen konnte, stellt das Unternehmen jetzt der Öffentlichkeit vor.

Mit seiner aktuellen Mission „Climate Take Back“ will Interface aktiv zur Umkehr des Klimawandels beitragen. Das bedeutet, nicht nur die vom Menschen verursachten Schäden zu begrenzen, sondern den Planeten in seinen alten Zustand zurückzuversetzen und einen positiven Einfluss zu hinterlassen. Um dies zu erreichen, setzt Interface auf Dekarbonisierung. Auch deshalb hat sich der Hersteller zum Ziel gesetzt, bis 2040 als Unternehmen CO2-negativ zu werden. Seine Fortschritte auf diesem Weg misst Interface nicht nur anhand des CO2-Fußabdrucks seiner Produkte, sondern des gesamten Unternehmens. Darin sind alle CO2-Emissionen eingerechnet, die es im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit in die Atmosphäre ausstößt.

Die Auswirkungen werden anhand von drei Scopes nach dem Treibhausgasprotokoll (GHG Protocol) definiert. Diese teilen sich auf in direkte Emissionen wie die Nutzung von Erdgas in Werken und Bürogebäuden oder Kraftstoffen für Fahrzeuge (Scope 1), indirekte Emissionen aus Strom, der an anderer Stelle erzeugt, aber in den Produktionsstätten verbraucht wird (Scope2) und indirekte Emissionen hinsichtlich der Lieferkette sowie Geschäftsreisen. Die eingekauften Rohstoffe machen 48 Prozent der gesamten CO2-Belastung des Unternehmens aus. Darum arbeitet Interface hier eng mit den Lieferanten zusammen, um die Umweltauswirkungen der Arbeitsabläufe und Materialien konsequent weiter zu reduzieren. Unter anderem unterstützt Interface seine Lieferanten mit seinem Suppliers to Zero Programm und seiner Partnerschaft mit Manufacture 2030. Die Plattform hilft dabei, Projekte zu identifizieren, welche die Auswirkungen auf die Umwelt reduzieren.

Seit dem vergangenen Jahr bezieht Interface in die Ergebnisse seiner Nachhaltigkeitsbemühungen erstmals auch die konsolidierten Zahlen von Teppichfliesen, LVT und nora® Kautschukböden mit ein. Bisher wurden diese ausschließlich im Zusammenhang mit der Produktion von Teppichfliesen ermittelt. Insgesamt konnte Interface sich weiter verbessern und für 2020 folgende Kennzahlen vorlegen:

-       Der durchschnittliche CO2-Fußabdruck der Teppichfliesen beträgt 4,8 kg CO2e/m2 und hat sich damit seit 1996 um 76 Prozent reduziert.

-       75 Prozent der genutzten Energie in den eigenen Fertigungsstätten von Interface und nora stammen aus erneuerbaren Quellen, einschließlich 100 Prozent erneuerbarer Elektrizität. In den globalen Fertigungsstätten für Teppichfliesen kommen bereits 90 Prozent aus erneuerbaren Quellen.

-       48 Prozent der Materialien in den von Interface und nora verkauften Bodenbelägen stammen aus biobasierten oder recycelten Quellen. Für Teppichfliesen liegt der Anteil recycelter oder biobasierter Materialien bei 62 Prozent.

-       Seit 1996 wurden die Treibhausgasemissionen in den Produktionsstätten für Teppichfliesen um 96 Prozent reduziert.

-       Der Wasserverbrauch in den globalen Teppichfertigungsstätten konnte seit 1996 um 88 Prozent verringert werden.

-       Die an Deponien gesendete Abfallmenge aus den globalen Fertigungsstätten für Teppichfliesen konnte Interface um 86 Prozent reduzieren.

 

„Wir haben uns große Ziele gesetzt, um unsere Treibhausgasemissionen zu reduzieren“, sagt Nils Rödenbeck, Vice President und General Manager D/A/CH bei Interface. „Dabei gehen wir strategisch und wissenschaftlich fundiert vor. Wir sehen CO2 nicht nur als schädliches Treibhausgas, sondern verwenden den darin enthaltenen Kohlenstoff als Ressource und Baustein für unsere Produkte. Auf diese Weise wollen wir einen wirksamen Wandel hinsichtlich der Erderwärmung mitgestalten und andere Unternehmen der Branche mit unseren Erkenntnissen inspirieren. Im September 2021 wurden unsere Treibhausgasreduktionsziele durch die Science Based Targets Initiative (SBTi) offiziell bestätigt.“



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