Mittwoch, 13.10.2021, 11:15 Uhr Schock Metallwerk

Feiert 50-jähriges Jubiläum und erweitert Produktportfolio

Der Oktober 2021 ist ein besonderer Anlass für Schock Metall: Vor 50 Jahren, am 1. Oktober 1971, wurde das neue Metallwerk der damals in Schorndorf ansässigen Firma Schock GmbH in Urbach eröffnet. Unter der Leitung von Richard Schock spezialisierte man sich auf die Fertigungstechnologien Stanzen und Rollformen. Zum Produktionsprogramm zählten damals Dekormetalle für Radio-, Fernseh- und Phonogeräte, aber auch bereits Teleskopschienen und Auszugsführungen für die Möbelindustrie. Im Juli 1978 wurde die Schock Metallwerk GmbH rechtlich unabhängig.

Heute ist die Schock Metall Gruppe mit ihren insgesamt sechs Standorten in Deutschland, Lettland und den USA ein international führender Anbieter von kundenindividuell entwickelten Teleskopschienen und Spezialprofilen. Rund 450 Beschäftigte sind für das inhabergeführte Unternehmen im In- und Ausland tätig. Zu den wichtigsten Zielmärkten zählen die Küchenmöbel-, die Hausgeräte- und die Automobilindustrie. Darüber hinaus beliefert Schock Metall auch Kunden in verschiedenen Industriebranchen, beispielsweise im Bereich Lager- und Betriebseinrichtungen. Bedingt durch die Covid19-Pandemie rückte die Medizintechnik verstärkt in den Fokus, da zahlreiche Krankenhäuser eigene Laborgeräte beschafften, die mit entsprechend hochwertigen Führungssystemen und Baugruppen bestückt werden.

Das Werksgelände am Standort Urbach als Hauptquartier der Schock Metall Gruppe umfasst 23.000 qm mit einer Fertigungsfläche von 11.500 qm. Der erste und wichtigste Produktionsschritt ist das Rollformen bzw. Walzprofilieren. Auf eigenentwickelten Rollformanlagen werden die Präzisionsprofile für Teleskopschienen und andere Produkte gefertigt und mit integrierten Stanz-, Biege- und Fügeprozessen weiterverarbeitet. Entsprechend dem Schock-Motto „reinventing motion“ zählt das hochpräzise Rollumformen der Führungsprofile zu den Kernkompetenzen des Unternehmens. Dieser materialeffiziente und wirtschaftliche Fertigungsprozess bildet die Basis für die innovativen und technisch anspruchsvollen Produkte, was sich auch in zahlreichen Auszeichnungen bei den Schock-Kunden widerspiegelt. So konnte ein italienischer Küchenzulieferer für sein neues Eckschrank-Auszugssystem jüngst den „Interzum“-Award „Best of the Best“ entgegennehmen.

Martin Schock, der das Unternehmen als CEO in zweiter Generation führt: „Schock Metall hat immer Alleinstellungsmerkmale in spezifischen Produkteigenschaften gehabt. Dazu zählt das wichtige Thema Farbe, die in unseren Produkten sowohl Design- als auch Korrosionsschutz-Anforderungen erfüllt. Die Pulverbeschichtung von Teleskopschienen bietet unseren Kunden einen echten Mehrwert in Gestalt langlebiger und optisch ansprechender Produkte. Strategisch haben wir uns seit Anfang der 2000er Jahre neu positioniert und mit der Errichtung von Branchenkompetenzzentren unsere Zielmärkte definiert. Heute fokussieren wir uns auf klar definierte Zielkunden und Wachstumsbranchen.“

Für die Zukunft sieht Martin Schock weiter gute Chancen: „Unsere Zielsetzung besteht darin, Schock Metall als innovatives Unternehmen in den Märkten Living, Hausgeräte und Automotive weiter zu etablieren und vor allem in Europa und den USA weiter zu wachsen. Dazu tragen neue Entwicklungen wie die ,Air Motion‘ Leichtlaufführungen bei. Im Bereich ,Living‘ fokussieren wir uns auf Drahtkorblösungen und Funktionsmöbel. In der Weißen Ware decken wir den gesamten Bereich ,Kalt – Heiß – Nass‘ mit kundenindividuellen Lösungen ab, bis hin zu Komplett-Systemen im Bereich Backofen. Und in der Automobilindustrie werden wir als Innovationsführer im Pkw- und Lkw-Interieur wahrgenommen. In allen Segmenten streben wir eine Steigerung der Wertschöpfung durch die Fertigung kompletter Baugruppen und Kinematik-Lösungen an, um unseren Kunden Vorteile in ihrer Beschaffungslogistik und ihrem Lieferkettenmanagement zu bieten. Unser Standort Urbach, der dieses Jahr sein 50jähriges Bestehen feiert, ist dabei das zentrale Werk für das Rollprofilieren und die Serienanlaufproduktion für alle Neuprodukte. Wir investieren hier konsequent in neue Technologien, vom Rollformen über moderne Verbindungs- und Montagetechnik. Unser größtes intellektuelles Kapital liegt in den Köpfen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Unsere Betriebsangehörigen mit ihrer Kreativität und ihrer Einsatzbereitschaft sind für uns als mittelständisches Unternehmen der entscheidende Faktor, um auch in Zukunft erfolgreich am Markt präsent zu sein.“

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