Freitag, 11.06.2021, 06:35 Uhr VDMA-Fachverband Allgemeine Lufttechnik

Robert Hild kommt für Dr. Thomas Schräder

Robert Hild übernahm zum ersten Juni die Geschäftsführung der Allgemeinen Lufttechnik im VDMA. Er tritt die Nachfolge von Dr. Thomas Schräder an. Bereits seit März war Hild als stellvertretender Geschäftsführer im Fachverband tätig.

„Die Lufttechnik ist integraler Teil des Maschinen- und Anlagenbaus. Unsere Industrie ist ein Problemlöser – beispielsweise bei der Luftreinhaltung, in der Energieeffizienz oder ganz aktuell mit Blick auf die Corona-Pandemie. Die Unternehmen der Lufttechnikbranche leisten auf all diesen Feldern einen großen Beitrag“, sagt Hild. „Dabei kommt es immer stärker auf Vernetzung und interdisziplinäre Zusammenarbeit an – sowohl innerhalb der Branche wie auch im gesamten Maschinen- und Anlagenbau und über seine Grenzen hinweg.“

Hild ist im VDMA kein Unbekannter. Der studierte Volkswirt, Jahrgang 1978, war im Verband zunächst für die deutsche Flachdisplay-Industrie zuständig, bevor er in das Büro der Hauptgeschäftsführung wechselte. Außerhalb des VDMA sammelte er Erfahrung bei einem mittelständischen Unternehmen in der Metallindustrie sowie als Referent in einem Industrieverband in der Heiztechnik-Branche.

Hild folgt auf Dr. Thomas Schräder, der seit 2003 als Geschäftsführer des Fachverbandes tätig war. Der promovierte Physiker begann seine Karriere im VDMA im Jahr 1991 als Technischer Leiter der Oberflächentechnik, bevor er die Geschäftsführung der Allgemeinen Lufttechnik übernahm.

Dr. Hugo Blaum, Vorstandsvorsitzender des Fachverbandes Allgemeine Lufttechnik, dankt Schräder für die langjährige und gute Zusammenarbeit sowie die gelungene Umsetzung gemeinsamer Projekte: „Thomas Schräder hat es verstanden, unterschiedlichste Interessen zu vereinen. Darüber hinaus setzte er wesentliche Impulse für eine Arbeitsmethodik des vernetzten Planen und Bauens.“ Gemeinsam mit Blaum war Schräder 2011 Mitbegründer des Forum Gebäudetechnik im VDMA und brachte damit zukunftsweisende Themen wie die BIM-Methode (Building Information Modeling) in die Verbandsarbeit ein.

Für einen begrenzten Übergangszeitraum wird Schräder zukünftig für den VDMA ein Aufsichtsrat-Mandat bei der planen-bauen 4.0 GmbH im Themenfeld digitales Planen und Bauen fortführen. Die Kompetenz der Branche hat sich im Leistungsportfolio des VDMA im Bereich der Gebäudetechnik unter Schräder sichtbar entwickelt und verankert. „In der Wertschöpfungskette Bau, in die wir als Maschinenbauer die Gebäudetechnik zuliefern, sind wir inzwischen ein sehr gefragter Partner, wenn es um die Digitalisierung des Planes und Bauens geht, um die Perspektiv-Entwicklung für das Bauen 2030 oder die „Klimarunde Bau“, bei der sich der Bausektor zu Herausforderungen des Klimaschutzes positionieren muss“, erläutert Schräder.

Ebenfalls wird Thomas Schräder für einen Übergangszeitraum zwei personenbezogene Mandate in der Commission und dem Board of Directors des europäischen Dachverbandes Eurovent wahrnehmen.

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