Freitag, 16.04.2021, 10:05 Uhr Team 7 – Teil 2

Will bis 2024 über 60 Millionen Euro in das Unternehmen investieren

Die „grüne Fabrik“ lässt sich Team 7 rund 35 Millionen Euro kosten – die größte Investition in der Unternehmensgeschichte. Allerdings fließt das Geld nicht allein in die Produktion mit dann 67.000 Quadratmetern, neuen Anlagen und einer konsequenteren Digitalisierung. Sondern auch in einen Neubau der „Team 7 Welt“ in der Zentrale in Ried.

Es ist ein viergeschossiger Skelettbau mit einer Gesamtnettofläche von 6.100 Quadratmetern geplant. Straßenseitig werden senkrechte Sonnenschutzlamellen aus unbehandelter Eiche installiert, die Team 7 in eigener Produktion fertigt. Insgesamt kommen dafür ca. 6.000 Festmeter Rundholz, zum Teil aus dem eigenen Firmenwald, zum Einsatz.

Natürliche Wohnwelten begeistern im 1.200 Quadratmeter großen „Team 7 Store“. Zudem bietet eine Tiefgarage 56 Parkplätze. Highlights im Erdgeschoss sind der Team 7 Square und das Bio-Restaurant für Mitarbeiter und Gäste. Im ersten und zweiten Obergeschoss befinden sich die Open-Space-Arbeitsplätze. Das dritte Obergeschoss hält Kommunikationsflächen und einen multifunktionalen Konferenzraum, eine vermietbare Showküche und eine Skybar mit atemberaubendem Blick über Ried bereit. Am zweiten August 2021 sollen die Bagger in Ried anrücken.

Zwischen 2017 und 2019 investierte Team 7 bereits rund 25 Millionen Euro und kommt damit bis 2024 auf ein Gesamt-Investitionsvolumen von über 60 Millionen Euro. „Wir denken, dass wir auf dem richtigen Weg sind, darum haben wir uns antizyklisch trotz Corona-Krise zu diesem Schritt entschieden“, so Emprechtinger.

Und der Erfolg gibt dem Manager Recht. Trotz Pandemie konnte der Naturholzmöbel-Spezialist mit 730 Mitarbeitern in 2020 ein Plus von sieben Prozent erwirtschaften und bilanziert damit einen Gesamtumsatz von 101 Millionen Euro. 86 Prozent davon stammt aus dem Export, der deutsche Markt ist mit rund 50 Prozent des Gesamtumsatzes ganz klar der wichtigste Markt. „Es war nicht leicht, diesen Erfolg im vergangenen Jahr einzufahren“, bekräftigt Emprechtinger. „Wir hatten über vier Wochen geschlossen, es wurde nicht ein Teil produziert. Und auch danach war die Auslastung durchaus immer wieder schwankend, abhängig von Ladenöffnungen beziehungsweise allgemeinen Schließungen. Wir müssen an dieser Stelle einerseits unseren Mitarbeitern ein großes Lob aussprechen, die immer dann zur Stelle waren, wenn die Auslastung hoch war und Leerläufe abgepuffert haben. Und andererseits auch all unseren Handelspartnern, die es im Laufe des Jahres 2020 verstanden haben, ihre Kunden zu erreichen, auch wenn die Geschäfte dicht waren.“

So wertet der Mann an der Spitze von Team 7 selbst den schwachen Jahresauftakt 2021 als Erfolg und nicht als Niederschlag: „Wir hatten im Januar einen Auftragsrückgang um 40 Prozent und im Februar um 30 Prozent verglichen zum Vorjahr. Das ist aber nicht das Entscheidende: Wir hatten immerhin 60 und 70 Prozent der Aufträge wie in 2020. Trotz komplett geschlossener Verkaufsstellen. Das ist, was zählt.“ Insgesamt gibt die Team 7 Geschäftsführung an, mit der Pandemie gelassener geworden zu sein. „Kennzahlen verschwimmen zusehends und sind nicht mehr verlässlich. Im März vergleichen wir beispielsweise mit dem Lockdown 2020, in dem wirklich nichts ging – auf der Basis lassen sich keine klaren Aussagen treffen. Vielmehr geht es darum, trotz allem möglichst gut durch diese Zeit zu kommen und wir sind sicher, dass wir das schaffen.“ Zudem hat es das Unternehmen sehr schnell verstanden, Kaufanreize zu schaffen – beispielsweise mit verschiedenen Homeoffice-Lösungen. Natürlich auch hier mit ebenfalls hohen ökologischen Anspruch und gewohnter Team 7 Qualität und Holz von heimischen Bäumen.

„Uns ist es wichtig, die komplette Wertschöpfungskette zu kontrollieren. Vom Baum bis zum maßgefertigten Möbel,“ unterstreicht Emprechtinger. Bei Team 7 ist demnach alles im Auf- und Umbruch. „Wir richten uns komplett neu aus mit einer Massivholzproduktion auf höchstem technischen und ökologischen Niveau – darauf sind wir stolz.“ Damit sichert Team 7 die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Arbeitsplätze und ist für eine nachhaltige Zukunft bestens aufgestellt.

Klicken Sie HIER, um schon jetzt einen Blick auf die neue „Team 7 Welt“ in Ried zu werfen.

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