Freitag, 16.04.2021, 10:00 Uhr Team 7 – Teil 1

Strebt eine „grüne Fabrik“ an

Ökologische, soziale und ökonomische Verantwortung ist fest in der DNA von Team 7 verankert. Denn das Naturholzmöbel-Label aus Österreich legt Wert auf höchstmögliche Nachhaltigkeit. Von der autarken Energieversorgung mit Biomasse über eine ökologische Fertigung bis zu handgefertigten Biomöbeln nach Maß.

Vom Baum bis zum fertigen Möbel wirtschaftet die Manufaktur nach höchsten ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten. So legt das Unternehmen bei der Fertigung besonderen Wert auf „cleaner production“. Meint: den betrieblichen Energieeinsatz zu optimieren sowie den Wasserverbrauch und Abfallmengen zu minimieren. „Uns geht es darum, den CO2-Ausstoß immer weiter zu reduzieren, sodass wir im Zusammenschluss mit der CO2-senkenden Wirkung unserer Naturholzmöbel und den Reduktionseffekten unseres Team 7 Waldes in Summe sogar CO2-neutral werden können“, unterstreicht COO und Mitgeschäftsführer Hermann Pretzl. Der Hersteller strebt deshalb in allen Bereichen der Wertschöpfungskette nach höchster Energie- und Ressourceneffizienz. „Gemäß dieser Team 7 Leitlinie definieren wir unser Verständnis von einer ,grünen Fabrik‘.“ Dr. Georg Emprechtinger, CEO und geschäftsführender Eigentümer von Team 7, drückt es folgendermaßen aus: „Wir wollen uns nicht mit Zertifikaten ,freikaufen‘ und unsere Ökobilanz verschönern. Sondern wir wollen aktiv aus eigenen Stücken etwas tun, um ein wirklich nachhaltig denkendes und agierendes Unternehmen zu sein.“

Um die Produktivität des Betriebes und die Wettbewerbsfähigkeit der Standorte auch zukünftig für die nächsten Generationen ausbauen und sicherstellen zu können, hat sich der Naturholzspezialist entschieden, seine Produktionswerke in Oberösterreich bis zum Jahr 2024 neu zu gestalten beziehungsweise völlig neu auszurichten. Bei der Umstrukturierung gilt es, die hohe Handwerkskunst von Team 7 in einen sinnvollen Einklang mit der zunehmenden Digitalisierung und Automatisierung zu bringen.

Die neue Fertigungshalle, die Anfang 2024 ihren Betrieb aufnehmen wird, ist deshalb ein konsequenter Schritt auf dem „grünen Weg“ von Team 7. „Dank der Investitionen können wir die Werkshalle um 2.000 Quadratmeter erweitern und die Produktionsschritte noch effizienter aufeinander abstimmen“, erklärt Hermann Pretzl. Dazu gehört auch die Energiegewinnung: Allein mit dem neuen Heizhaus generiert Team 7 eine autarke Wärmeversorgung für den kompletten Standort Ried. Die Photovoltaikanlage wird an beiden Standorten auf insgesamt 1.000 kWp ausgebaut. „Bei all diesen Maßnahmen leitet uns stets unsere Mission der ,grünen Fabrik‘“, so Hermann Pretzl. „In unserer ,grünen Fabrik‘ sind wir klimaneutral. Mit der Fertigung unserer Möbel ebenso wie mit der benötigten Energie und unseren Produkten als CO2-Speicher“, bringt Hermann Pretzl das selbst auferlegte Ziel des Naturholzspezialisten auf den Punkt.

Um diese Vorgabe zu erreichen, hat Team 7 drei wesentliche Säulen definiert. An erster Stelle stehen die nachhaltigen Produkte der Marke: Alle Möbel des Herstellers sind aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz als Kernmaterial gefertigt. „Es handelt sich um Produkte, die im Kreislauf der Natur verankert sind“, so Hermann Pretzl. Dank der hohen Nutzungsdauer der Möbel über Jahrzehnte hinaus bindet das Holz CO2 und wirkt als langfristiger Kohlenstoffspeicher dem Klimawandel entgegen.

Die zweite Säule der „grünen Fabrik“ ist die nachhaltige und ressourcenschonende Produktion. So produziert Team 7 erst dann, wenn ein Kundenauftrag vorliegt. Dabei wird stets das gesamte Rohmaterial verarbeitet – bis hin zu Abschnitten und Resten für Kuppelprodukte. Darüber hinaus bewirtschaftet das Unternehmen einen 77 Hektar großen Wald nach strengen Nachhaltigkeitskriterien. Um seine Erhaltung auch für die nächsten Generationen sicherstellen zu können, wird nach dem Fällen eines Baumes mindestens ein neuer nachgepflanzt. Allein durch diesen Zuwachs an Holz werden der Atmosphäre jährlich beachtliche 930 Tonnen CO2 entzogen.

Als drittes Standbein hat Team 7 das Thema Energieversorgung definiert. „Durch eine Vielzahl an Energieeffizienzmaßnahmen konnten wir in der vergangenen Dekade den Gesamtenergieverbrauch, trotz des stetig steigenden Umsatzes, um 12 Prozent senken“, bilanziert Hermann Pretzl. Photovoltaikanlagen in Pram und Ried sowie der Bezug von Ökostrom und Stromtankstellen an beiden Standorten belegen den hohen ökologischen Anspruch des Herstellers. Eine weitere wichtige Maßnahme zur Klimaneutralität ist die Verwendung des gesamten Rohmaterials zur umwelt­schonenden Wärmeerzeugung. „Durch unsere Biomasse-Heizung sind wir an beiden Standorten wärmeautark“, so Hermann Pretzl. Um eine zunehmende Energie- und Ressourceneffizienz zu gewährleisten, analysiert und optimiert die Manufaktur permanent alle Handlungen entlang des Entstehungsprozesses seiner Möbel. Zahlreiche internationale Zertifizierungen in den Bereichen Umwelt- und Qualitätsmanagement dokumentieren das große Engagement. So wurde Team 7 für seine ökologisch einwandfreie, nachhaltige und faire Produktion mit dem Österreichischen Umweltzeichen, ISO 14001 und ISO 9001 sowie dem europäischen Umweltsiegel Emas ausgezeichnet.

„Als Pionier und Marktführer für natürliches Wohnen fühlen wir uns dem Wohl der Umwelt und der Menschen verpflichtet“, unterstreicht Hermann Pretzl. „Das gilt natürlich auch für unsere Mitarbeiter.“ Deshalb legt Team 7 bei der Neuausrichtung in Ried auch höchsten Wert auf die Umsetzung moderner Arbeitsplätze. Flankiert von Arbeitszeitmodellen, mit denen sich Arbeit, Familie und Freizeit noch individueller vereinen lassen. Unterstützt werden die Mitarbeiter durch die beste verfügbare Technologie und entsprechende Anlagentechnik. „Auf diese Weise erhalten wir attraktive Arbeitsplätze für die nächsten Generationen in Oberösterreich und stärken nachhaltig die Marke Team 7“, betont Hermann Pretzl. „Darüber hinaus leisten wir auch einen wertvollen Beitrag für ,Möbel made in Austria‘.“

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