Donnerstag, 08.04.2021, 11:07 Uhr Entwicklungen bei Standardmaschinen

Die „Kleinen“ sind im digitalen Zeitalter angekommen

Im Frühjahr letzten Jahres schien die Corona-Pandemie den Maschinenbau-Spezialisten einen kräftigen Dämpfer zu verpassen. Doch dann kam es anders: „In Anbetracht der neuen Gegebenheiten und Einschränkungen, welche erstmalig im vergangenen Jahr für alle am Markt agierenden Unternehmen aufgetaucht sind, ist das Geschäftsjahr für Biesse weitaus positiver verlaufen, als wir es nach dem ersten Quartal 2020 gedacht hätten“, erklärt Sebastian Marschner, Vertriebsleiter bei Biesse Deutschland. „So konnte Biesse Deutschland das Ergebnis, vor allem im ­letzten halben Jahr, deutlich verbessern. Während das Geschäft mit Standardmaschinen nahezu ­ungebremst weiter lief, verschoben Industriebetriebe ihre Investitionen eher auf die zweite Jahreshälfte.“
Tamara Felder, CMO der Felder Group, berichtet davon, dass die Rückfrage sowohl beim Standardmaschinengeschäfts als auch im Anlagengeschäft von der Pandemie betroffen war: „Abhängig von den Märkten war die Nachfrage unterschiedlich groß. 2020 wird ein Jahr der ,Pandemie Zäsur‘ bleiben.“

Gregor Baumbusch, Vorstandsvorsitzender und CEO der Michael Weinig AG, zeigt sich trotz Pandemie durchaus zufrieden: „Die Projektaktivitäten waren 2020 durchaus in einem respektablen Umfang bei der ­Michael Weinig AG vorhanden. Gerade im Bereich ­Konstruktionsholz gibt es sehr viel Aktivität. Standardmaschinen liefen im vergangenen Jahr gut und wir gehen davon aus, dass dieser Trend sich in 2021 noch verstärken wird.“

Und da der Markt eine immer höhere Varianz verlangt, investiert auch das Handwerk in entsprechende Maschinen. „Wenn wir in den letzten Jahren bei unseren Beratungsgesprächen in der Möbelindustrie über Produktionszeiten gesprochen haben, so nehmen diese Gespräche auch im Handwerk und Mittelstand zu“, erläutert Sebastian Marschner. So spielt auch die Vernetzung bei den Standardmaschinen eine immer größere Rolle, denn selbst kleine Betriebe sehen darin großes Potenzial.

Was die Kunden im Handwerk noch von den Maschinenproduzenten erwarten, lesen Sie in der „möbelfertigung Handwerk & Innenausbau“, die am 12. April erscheint.

Außerdem in der Ausgabe: Wie die Themen Renovieren und Sanieren für volle Auftragsbücher im Handwerk sorgen, welches Design und welche Funktionen bei Türen aktuell den Ton angeben, wie Dr. Christian Wenzler, Hauptgeschäftsführer Fachverband Schreinerhandwerk Bayern, die Lage der Branche bewertet, wie der Betrieb Weißgeschreinert klassisches Handwerk mit dem Blick Richtung Zukunft verbindet, was die neue Generation der E-Werkzeuge leistet, welche Hygienekonzepte fürs Handwerk jetzt wichtig sind, was die Schreinerei Rönnefarth so progressiv macht und, und, und…


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