Montag, 22.02.2021, 06:57 Uhr Die globale Möbelbranche in Zeiten der Pandemie

Entscheider-Strategien von vier Kontinenten

Seit einem Jahr hat Covid-19 die Welt im Griff und beeinträchtigt das private wie wirtschaftliche Leben. Wie sich die Pandemie in verschiedenen Märkten ausgewirkt hat, die Maßnahmen der jeweiligen Regierungen greifen und Unternehmen mit der Situation umgehen, erfragte die „möbelfertigung“ bei Entscheidern von vier verschiedenen Kontinenten. Dabei kam trotz der angespannten Lage ein positiver Aspekt zum Tragen: Rund um den Globus investieren die Konsumenten verstärkt in Möbel und Renovierung. Trotzdem sind Prognosen natürlich nicht einfach, was Global Player wie – unter anderem – Hettich, Ima Schelling, Pfleiderer, Lamigraf, Egger, Biesse, Schmidt Groupe, Homag und viele mehr bestätigen. Trotzdem herrscht vorsichtiger Optimismus. Auch in Regionen, die sehr hart getroffen worden sind, wie zum Beispiel Indien, das 2020 einen der härtesten Lockdowns der Welt durchleben musste. „Die Stimmung in der Wirtschaft hellt sich auf, die allgemeine Auftragslage bessert sich, und wir sind beim Umsatz in Indien schon wieder bei 90 Prozent des Vor-Corona-Niveaus“, so Uwe Kreidel, Geschäftsführung der Hettich Marketing- und Vertriebs GmbH & Co. KG. „Falls es nicht noch eine weitere, große Covid-Welle gibt, wollen wir 2021 trotz der Einschränkungen wieder auf Wachstumskurs gehen.“ Und Peter Tuenker, Geschäftsführer Ima Schelling Group USA, ergänzt in Bezug auf den amerikanischen Markt: „Zahlreiche Amerikaner haben viel Geld in Häuser für Möbel und Renovierungen investiert. Davon profitieren unsere Kunden. Für uns bedeutete es zu Beginn der Pandemie einige sehr ruhige Monate, seit September hat sich das Geschäft allerdings erholt und wir sind wieder auf dem Niveau unterwegs, das wir vor Covid-19 gehabt haben. Alle Wirtschaftsexperten sagen eine schnelle Erholung der amerikanischen Wirtschaft in 2021 voraus, soweit wir einen Impfstoff bekommen und die Krankheit dann hoffentlich hinter uns lassen können. Dann gibt es bestimmt auch wieder die Messe ,IWF‘ in Atlanta.“

Wie sich Entscheider aus anderen Märkten äußerten, lesen Sie in der „möbelfertigung 1/2021“, die als Print-Ausgabe am 24. Februar erscheint. Das komplette digitale Magazin finden Sie HIER. In neuem Layout. Moderner, klarer, noch übersichtlicher!

Außerdem in der Ausgabe: Warum die Küchenmöbelindustrie auf höhere Kapazitäten setzt, weshalb wir am Beginn der Ära des biophilen Designs stehen, warum es zunehmend zu einer Demokratisierung des Möbelkomforts kommt, in welcher Hinsicht wir aus Sicht des Vitra-Trendscouts Raphael Gielgen auf dem Mars angekommen sind, warum Augmented Reality ein großes Thema für den Möbelhandel sein sollte, wo der neue CEO von Pfleiderer aktuell die größten Herausforderungen sieht, wie Reform die traditionelle Küchenmöbelindustrie herausfordert, warum sich aus Sicht von iFurn auch kleine Unternehmen mit der Digitalisierung beschäftigen müssen, wie Speedmaster auch unter schwierigen Rahmenbedingungen eine perfekte Logistik sichert, welche modernen Produktionsanlagen Ima Schelling bei Fournier Habitat installiert hat und viele weitere interessante Artikel.

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