Donnerstag, 07.01.2021, 17:50 Uhr Palmberg

Erneuter Rekordumsatz von 109,5 Millionen Euro in 2020

Das Jahresende ist stets ein guter Anlass, um zurückzublicken und Bilanz zu ziehen. Gemeinsam mit seinen Kunden, Lieferanten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat das Unternehmen Palmberg ein in seinem Verlauf ungewöhnliches Jahr gut gemeistert. Flexibilität und Anpassungsfähigkeit waren dabei für Palmberg die entscheidenden Schlüsselbegriffe. Als Unternehmen konnten diese Eigenschaften sowohl in der Fertigung, als auch bei der Entwicklung neuer Produkte und der Unterstützung der Fachhandelspartner und Kunden erfolgreich unter Beweis gestellt werden.

Neben einem erneuten Rekordumsatz von 109,5 Millionen Euro durfte die Marke Palmberg in ihrem Jubiläumsjahr – im Jahr 1990 löste Geschäftsführer Uwe Blaumann durch einen Management-Buyout per 1. September die Palmberg-Möbel GmbH, die bis dato zu 100 Prozent in den Händen der Treuhand war, aus dem Schweriner Möbelwerk heraus – eine weitere ganz besondere Auszeichnung entgegennehmen. Das Unternehmen konnte sich wie bereits in den Jahren 2014, 2016 und 2018, zum vierten Mal in Folge Platz 1 im Gesamtranking des „markt intern - Leistungsspiegel Büromöbelhersteller 2020“ sichern.

„Wir sind mit der Gesamtentwicklung des Unternehmens sehr zufrieden und das Ergebnis des ,markt intern‘-Leistungsspiegels 2020 macht uns natürlich wieder sehr stolz“, erklärt Uwe Blaumann zum Jahresstart. „Ausschlaggebend für solch ein herausragendes Ergebnis sind letztlich die gesamte Teamleistung und eine gute Zusammenarbeit mit unseren Partnern. Das wird auch in 2021 und den folgenden Jahren so bleiben.“

Auch für Palmberg war und ist die Corona-Pandemie eine der größten Herausforderungen in der Geschichte des Unternehmens. Und trotzdem konnte Palmberg auch 2020 wieder mit wegweisenden und zeitgemäßen Produktentwicklungen, wie zum Beispiel der Hygieneschutzwand „Barrio“ sowie einem aufgelegten Homeoffice-Schnelllieferprogramm kurzfristig reagieren und den Bürofachhandel begeistern und in gewohnter Palmberg-Qualität unterstützen.

Ein entscheidender Punkt dabei, der auch in vielen Statements in der Fachhandelsbefragung des „markt intern“-Leistungsspiegels 2020 immer wieder erwähnt wurde, ist die flexible und schnelle Reaktionszeit von Palmberg auf sich immer wieder verändernde Bedingungen – insbesondere auch während der Pandemie.

„Natürlich haben wir zunächst alle denkbaren Maßnahmen getroffen, um unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie unser Unternehmen zu schützen. Gleichzeitig galten unsere Bemühungen aber auch unseren Kunden und Partnern. Wir haben uns trotz Corona auf dem digitalisierten Weg die Möglichkeit erhalten, weiterhin sehr nah und verbindlich am Kunden agieren zu können, um so die Fachhändler vom ersten Tag des Lockdowns intensiv bei ihren Vertriebs- und Akquisetätigkeiten zu unterstützen“, so die geschäftsführende Gesellschafterin Nicole Eggert.

Trotz der Lockdown-Phasen konnte Palmberg wegweisende große Projekte für sich gewinnen. Zudem füllten sich gegen Jahresende die Auftragsbücher stärker als erwartet: Vielfach, weil Palmberg es verstand, Möbel innerhalb kurzer Zeit zu liefern. Darum startete Palmberg bereits mit einem Auftragsvolumen von 13,3 Millionen Euro in das neue Geschäftsjahr. „Wir können aber schwer abschätzen, was jetzt nachkommen wird, mit Corona heißt es immer wieder auf Sicht fahren“, so Blaumann. „Wir haben einen wirklich guten Auftragseingang, sowohl um Weihnachten herum, als auch direkt wieder im neuen Jahr. Die anhaltenden Geschäftsschließungen können aber natürlich auch dazu führen, dass sich das schnell ändert. Hier lässt sich nahezu keine Prognose treffen.“ Problematisch ist aktuell laut Blaumann vor allem die Materialversorgung: „Platten sind absolute Mangelware. Weiß beschichtete Platten werden über normalem Maß von der Wohnmöbel- und Küchenmöbelindustrie geordert, denen die Pandemie wirklich exzellente Umsätze beschert hat. Diese Platten sind nur schwer zu erhalten – und zwar bei allen Lieferanten. Ähnlich verhält es sich mit bestimmten Grautönen. Liefertermine wurden hier immer wieder verschoben, wir hoffen, dass sich die Lage langsam normalisiert.“ Hilfreich war für Palmberg, dass frühzeitig Material über dem normalen Maß bestellt und an zusätzlichen Orten in den Produktionen eingelagert wurde. „Warten musste glücklicherweise kein Kunde auf seine Bestellung. Weil wir kurzfristig in die Produktionsabläufe eingegriffen haben, um alles fristgerecht fertig zu bekommen. Wir mussten absolut flexibel arbeiten“, so Blaumann.

Im Jahr 2020 kam auch das soziale Engagement der Firma nicht zu kurz. So wurden im abgelaufenen Jahr die moralische Verpflichtung und das soziale Engagement gegenüber benachteiligten Menschen weiterhin großgeschrieben. Kontinuierlich in den eigenen Produktionsprozess eingebettet, ermöglicht Palmberg bereits seit mehr als 20 Jahren Menschen mit Behinderung die Teilnahme am Arbeitsleben.

Durch dieses auch im Jahr 2020 fortgeführte Engagement arbeiten in unterschiedlichen Bereichen eine große Anzahl behinderter Menschen in partnerschaftlicher Weise mit Palmberg zusammen. Darüber hinaus unterstützt das Unternehmen immer wieder Vereine aus Kultur und Breitensport sowie soziale Einrichtungen aus der Region in finanzieller und materieller Hinsicht. Zu nennen sind hier stellvertretend Unterstützungen wie die des ortsansässigen Fußballvereins FC Schönberg 95, der Feuerwehr Boltenhagen, des Volkskundemuseums in Schönberg, des Kindergarten „Spielhaus Schlagsdorf“ oder der Wohngruppe des Kinderheims Schönberg. Besonders liegt der Unternehmensführung dabei am Herzen, Kindern und Jugendlichen sowie allen anderen Sport- und Kulturbegeisterten eine attraktive Freizeitbeschäftigung zu ermöglichen, die gleichermaßen die Unternehmenswerte wie Fairness, Vertrauen und Verlässlichkeit widerspiegeln. Zusätzlich wurden zum Pandemiestart die DRK Wohnanlage, der Optiker Brillen Becker sowie die Poststelle am Werksstandort in Schönberg kostenfrei mit „Barrio“ Hygieneschutzwänden ausgestattet.

Palmberg Fakten 2020:
Umsatz: 109,5 Mio.
Investitionen: 1,4 Mio. Euro
Mitarbeiter: 570
Auszubildende: 28, davon 16 gewerblich und 12 kaufmännisch
Produktionsflächen: 18.800 Quadratmeter im Werk 1 Schönberg und 5.025 Quadratmeter im Werk Rehna

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