Donnerstag, 17.12.2020, 14:00 Uhr Reform

Dänische Designküchen-Marke findet Finanzpartner und investiert 10 Mio. Euro – 1 Mrd. Umsatz bleibt das Ziel

2020 erwirtschaftete das dänische Designküchen-Label Reform einen Umsatz von etwa 14 Mio. Euro und verzeichnet trotz der Corona-Krise ein gutes Wachstum im Vergleich zum Vorjahr. „Als Unternehmen macht die gesamte Corona-Situation uns demütig“, sagt Gründer und CEO Jeppe Christensen. „Und obwohl das Wachstum geringer ausfällt als geplant, fühlen wir uns sehr privilegiert, nicht härter von der Corona-Krise getroffen worden zu sein – und fühlen selbstverständlich mit denen, die in Branchen tätig sind, die aktuell ganz anderen Herausforderungen begegnen.“

Aktuell vermeldet das Unternehmen, eine Finanzspritze in Höhe von 10 Mio. Euro erhalten zu haben. Diese kommt von Vækstfonden, The Danish Growth Fund, der jetzt als Finanzpartner von Reform agiert. Der dänische Wachstumsfonds wird durch ein unabhängiges Rechtsgeschäft und einen unabhängigen Vorstand gesteuert. Vækstfonden hat die gleichen Ambitionen und Visionen für Reform wie Michael Andersen und Jeppe Christensen, die beiden Reform-Gründer. Darüber hinaus war es Reform wichtig, einen Partner zu finden, der die richtige Balance zwischen dem aufzubringenden Kapital und der Beibehaltung der Eigentumsmehrheit ermöglicht.

Ziel und fester Plan von Reform ist es, zu einem Milliarden-Unternehmen zu wachsen. Weiter heißt es in einer Pressemitteilung: Allerdings darf das finanzielle Ziel nicht mit der übergeordneten Mission von Reform in Konflikt treten, den Menschen besseres Design zu einem vernünftigen Preis zu bieten. Oberste Priorität haben zudem das Wohlbefinden der Mitarbeiter, die Kundenerfahrung und der globale Anspruch. Dies sei wichtiger als das Erreichen der Milliardenmarke.

Die Ziele von Reform kurz skizziert:

1. Reform will verstärkt in neues und gutes Küchendesign für möglichst viele Menschen investieren.

2. Reform will in eine noch grünere Unternehmensausrichtung investieren. „Wir haben den Ehrgeiz bis 2025 ‚von Geburt an‘ CO2-neutral zu sein und streben an, danach anschließend einen positiven Beitrag zu leisten, indem wir es schaffen uns CO2-positiv aufzustellen“, sagt Michael Andersen.

3. Reform will in eine noch bessere Customer Journey als heute und gleichermaßen in das Produktangebot investieren. „Es muss einfach sein und gleichzeitig ein gutes Erlebnis bieten, eine Reform-Küche zu kaufen“, so Jeppe Christensen.

4. Reform wird in Wachstum investieren.„Vor allem in der DACH-Region und den USA, unseren beiden größten Wachstumsmärkten, möchten wir uns stärker aufstellen – was wir unter anderem mit mehr physischen Showrooms erreichen. Darüber hinaus planen wir auch mehrere Showrooms in Belgien, den Niederlanden, Frankreich und Großbritannien“, sagt Michael Andersen.

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