Dienstag, 24.11.2020, 16:30 Uhr „Interzum“ 2021

Vorbereitungen für „Interzum“ und „Interzum@home“ laufen

Das Ziel für das „Interzum“-Team ist klar definiert: Mit der „Interzum“ vom 04. bis 07. Mai 2021 gemeinsam Lebensräume von morgen schaffen. Die Herausforderung dabei ist die dynamische Entwicklung der Corona-Pandemie mit ihren Folgen für die Marktteilnehmer. Die Antwort darauf: Die weltweite Leitmesse für die Möbelfertigungs- und Innenausbauindustrie entwickelt den Raum für die Zukunft – vor Ort und digital.

Die Vorbereitungen für die „Interzum“ 2021 gehen planmäßig in die nächste Phase. Auch wenn die Anmeldelage zur „Interzum“ insgesamt im grünen Bereich liegt, heißt es in diesen Tagen für das „Interzum“-Team konzeptionell stringent weiterzuarbeiten, gleichzeitig aber auch agil und dynamisch auf Veränderungen positiver wie negativer Art zu reagieren.  „Die Corona-Pandemie stellt uns immer wieder vor neue Herausforderungen“, so Matthias Pollmann, Geschäftsbereichsleiter Messemanagement der Koelnmesse. „Einerseits hängt es am Ende sicherlich von der Entwicklung der Pandemie ab, wie sich die ,Interzum' darstellt, wobei man jetzt schon sagen kann, dass sich die nächste Ausgabe der Messe im Look and Feel doch schon sehr von der letzten ,Interzum' unterscheiden wird – so ehrlich muss man sein. Auf der anderen Seite schreitet die Entwicklung eines Corona-Impfstoffs in schnellem Tempo voran, sodass viele Wissenschaftler davon ausgehen, dass uns schon Ende diesen Jahres ein Impfstoff vorliegen wird, was die Situation sicherlich nachhaltig positiv beeinflussen dürfte“, kommentiert der Bereichsleiter die aktuelle Anmeldelage. „Auch wenn das Vor-Ort-Erlebnis einer Messe nun mal etwas Besonderes und Essenzielles ist und bleibt, haben die Entwicklungen der letzten Wochen und insbesondere die jüngsten Rückmeldungen seitens unserer Kunden gezeigt, dass wir hybrid denken müssen“, so Pollmann weiter.

Der strategische Fokus der „Interzum@home“ liegt auf der Erhöhung der digitalen Reichweite. Digitale Bausteine stellen die logische Ergänzung zur physischen Präsentation in den Hallen dar. „Unsere Messen erreichen auf diese Weise über die Protagonisten vor Ort hinaus ein weltweites Publikum. Grob gesagt: Wissen und Content sind Schwerpunkte im Netz, Erlebnis und Socializing die der Veranstaltung vor Ort in Köln, aber natürlich immer mit fließenden Übergängen und Verbindungen. Und das Networking ist das bindende Glied zwischen Off- und Online“, erklärt Maik Fischer, Director der „Interzum“ das Konzept, und betont: „Das setzt allerdings bei unseren Kunden die Bereitschaft voraus, Messen neu zu denken.“ Insgesamt liegt die Koelnmesse mit dieser Erweiterung der „Interzum“ ins Digitale voll im Trend. 82 Prozent der Aussteller erwarten einen Schub für hybride Messen und digitale Elemente. Das zeigt das „Global Exhibition Barometer" des Weltmesseverbands UFI.


Als digitaler Aussteller haben die Teilnehmer der „Interzum@home“ die Möglichkeit, ihre Produkte mit Bild- und Textinformationen innerhalb des Aussteller-Showrooms vorzustellen und durch das Einbetten von zum Beispiel Video-Content die Aufmerksamkeit für ihr Unternehmen zusätzlich zu steigern. Content zu Trends, Innovationen, Produkten und Unternehmen präsentieren die Aussteller auf digitalen Stages oder in Workshops einem relevanten Interessentenkreis und nutzen zur Vertiefung spezielle Networking-Funktionen in Chats, Videotelefonie oder digitalen Meetings.

Ein wichtiges Ziel der neuen Plattform ist das digitale Networking. So bietet die „Interzum@home“ vielfältige Möglichkeiten, um neue und bestehende Kontakte zu selektieren, sich zu vernetzen und so neue Zielgruppen zu erschließen. Die Möglichkeit zu den Netzwerken im besten Sinn bietet den Usern der neue Discovery Graph, ein Tool, das alle Teilnehmer und deren Verbindungen zueinander visualisiert. So lassen sich interessante Ansprechpartner gezielt kontaktieren. Aber auch verschiedene Filtermechanismen können genutzt werden, um interessante Kontakte auf Besucher- wie Ausstellerseite zu finden. Über gezielte Chats, Termin- oder Kontaktanfragen können die User dann entweder persönliche Gespräche führen oder ausgewählte Gruppen zum Austausch einladen. Ergänzend zur direkten Kommunikation mit den Besuchern bietet die „Interzum@home“ den Ausstellern für die Generierung von Leads einen einmaligen Ansatz: In ihrem Ausstellerprofil können sie dezidierte Besucherdaten selektieren. Das bietet etwa dem Vertrieb des Ausstellers die Chance, gezielt auf alle Besucher zuzugehen, die sich das Unternehmensprofil auf der „Interzum@home“ angesehen haben.

Auf hybriden Veranstaltungen wird das Geschehen am Messestandort online-tauglich, entsprechend weltweit gestreamt und durch digitale Zusatzangebote und längere Verfügbarkeit im Netz bereichert. Das Erfolgsmodell Messe wird dadurch nicht ersetzt, sondern erweitert. Das Geschehen am Messestandort bietet weiterhin die Basis und entwickelt Zugkraft als temporärer Treffpunkt ganzer Branchen. Ganz im Sinne ihres Leitgedankens wird die „Interzum“ im Mai nächsten Jahres  gemeinsam mit der Branche die Lebensräume von morgen schaffen , vor Ort und digital.

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