Mittwoch, 16.09.2020, 10:05 Uhr Charité Berlin/TU Braunschweig/Jeld-Wen

Forschungsprojekt „Infektionspräventives Patientenzimmer“

Auf der Suche nach dem Patientenzimmer der Zukunft haben Mediziner der Charité in Berlin und Architekten der Technischen Universität Braunschweig zusammen mit Molekularbiologen das Ziel verfolgt, ein infektionspräventives Patientenzimmer zu entwickeln. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt trägt den Namen „Karmin“, das steht für „Krankenhaus, Architektur, Mikrobiom und Infektion“. Und passt aktuell besser in die Zeit denn je zuvor, da Länder weltweit gegen die Corona-Pandemie kämpfen. Als einer der führenden Anbieter von Innentüren im Gesundheitswesen konnte Jeld-Wen durch seine fachliche Expertise aktiv zum Gelingen des Projektes beitragen.
Das Patientenzimmer ist häufig einer der Orte, an denen sich Infektionen verbreiten. Das Forschungsprojekt „Karmin“ zielt darauf ab, eine infektionspräventive bauliche Musterlösung zu erarbeiten. Hierbei wurden die in einem Patientenzimmer befindlichen Bau- sowie Einrichtungsprodukte nicht isoliert voneinander betrachtet, sondern eine interdisziplinäre Planung und Realisierung des hygienerobusten Krankenhaus-Zimmers angestrebt. Insgesamt 17 Industriepartner sowie deren Produkte wurden von Dr.-Ing. Architekt Wolfgang Sunder der Technischen Universität Braunschweig im Rahmen der Konzeption des neuartigen, prototypischen Patientenzimmers verbaut.

„Die Türen in einem Patienten­zimmer waren hierbei von besonderer Bedeutung, da sie wie kaum ein anderes Bauelement von vielen unterschiedlichen Menschen bedient werden und so einer unmittelbaren Kontaminierung mit Keimen und Bakterien ausgesetzt sind“, erläutert Dr. Sunder, der das Projekt am Institut für Industriebau und Konstruktives Entwerfen leitet.

Die Erkenntnisse aus der ersten Studie und alles über das weitere Vorgehen lesen Sie in der „möbelfertigung 5/2020 Handwerk & Innenausbau“, die morgen erscheint. Wenn Sie ein Abonnement besitzen, erhalten Sie die Ausgabe automatisch. Wenn Sie noch keines haben, dann schaffen Sie gleich hier Abhilfe!

Außerdem in der Ausgabe: Mit welchen Strategien Dagmar Daxenberger und Peter Schulte Ostermann noch erfolgreicher machen wollen, was kreative Tischler und Schreiner in Sachen Küche bieten können, womit 2020 Technologies seine Kunden noch flexibler macht, wie S-Quadrat mit ganzheitlicher Beratung punktet, mit welchen Leistungen Würth in den letzten 75 Jahren zum Partner des Handwerks wurde, die Verwandlung der Gabriel Forcher Tischlerei, wie Ima Schelling beim Ladenbauspezialisten Reinhold Keller für noch effizientere Prozesse sorgt, warum auch bei einem Ein-Mann-Betrieb eine durchgängige Datenstruktur wichtig ist, die Highlights der 50-jährigen Erfolgsgeschichte des Türenspezialisten Prüm und, und, und…

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