Montag, 13.07.2020, 10:08 Uhr Ima Schelling Group

Online-Maschinenvorabnahme

Die weltweite Corona-Pandemie hat unser aller Leben gehörig umgekrempelt. Nichts läuft mehr wie gewohnt. So verhindern beispielsweise allgemeine Reisebeschränkungen die Vorabnahme von Maschinen im persönlichen Beisein des Kunden. Doch was tun, wenn die neue Maschine dringend erwartet wird und aufgrund der unsicheren Lage ein Verschieben des Termins unrealistisch ist? „Online-Vorabnahme“ lautet die Antwort der Ima Schelling Group.

Ein kanadischer Kunde hatte für seine Büromöbelproduktion eine Portalbearbeitungsmaschine vom Typ „Bima Px80 E/L“ mit Kontourverleimung, 5-Achsbearbeitung und automatischen Rüsttischen bei der Ima Schelling Group bestellt. Auf der Anlage, die mit zwei separaten Bekantungsaggregaten für Laser und PUR-Leim, zwei Frässpindeln für die 4- und 5-Achsbearbeitung sowie mit zwei mitfahrenden und zwei stationären 18-fach Werkzeugwechslern ausgestattet ist, bearbeitet der Kunde künftig Schreibtischplatten in den unterschiedlichsten Ausführungen. Von einfachen rechteckigen und runden Platten bis hin zu individuellen Freiformen ist alles dabei.

Typischerweise werden neue Maschinen und Anlagen vor der Auslieferung an den Kunden bei der Ima Schelling Group einer Vorabnahme in Anwesenheit des Kunden unterzogen. Corona verhinderte jedoch die Reise des Kundenteams in das Werk nach Lübbecke und drohte den Zeitplan zu verzögern. Wie konnte nun also eine ordnungsgemäße Vorabnahme und damit eine fristgerechte Auslieferung der Portalbearbeitungsmaschine sichergestellt werden? „An der Vorabnahme einer Anlage hängen die nachfolgenden Versand- und Montagevorbereitungen für die Verschiffung zum Kunden. Zudem benötigen wir den Platz in unseren Hallen für nachfolgende Aufträge“, erklärt Jörg Rosemeier, Sales Manager Nord-, Mittel und Südamerika bei Ima Schelling, der auch die Idee hatte, die Portalmaschine quasi über ein Web-Meeting abzunehmen und die Maschinenapplikationen per Videokonferenz live zu demonstrieren.

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