Montag, 06.07.2020, 14:07 Uhr Tapio

Nach Matthias Volm wechselt auch Julian Spöcker zu Homag

Nachdem zum ersten Februar 2020 Matthias Volm, der bis zu diesem Zeitpunkt als Geschäftsführer bei Tapio fungierte, zur Homag Group in die BU Edge wechselte, vermeldet das noch relativ junge Unternehmen mit Sitz in Nagold eine weitere Veränderung: Auch Julian Spöcker, bislang Head of Sales, arbeitet künftig direkt für die Schopflocher. Er soll dort den Bereich Vertrieb und Service unterstützen und von dort aus seine Digitalkompetenz einsetzen.

Laut aktuellem Blog-Eintrag von Tapio Geschäftsführer Christian Neumann hat Spöker „in den letzten drei Jahren intensiv an der Entstehung und dem Aufbau von Tapio mitgewirkt. Insbesondere das Partnernetzwerk und die Tapio-Anwendungen konnte er mit seinem Branchen-Know-how und seiner Affinität für den Service vorantreiben.“

Der 33-jährige Spöker wird auch in seiner neuen Position eng mit Tapio zusammenarbeiten und das gemeinsames Ziel, die „Digitalisierung der Holzbranche“ von Seiten der Homag aus mitgestalten. Wobei dies für Spöker kein „Neuland“ ist, er begann seine Karriere 2008 auch bei der Homag Group, entschied sich nach dem erfolgreichen dualen Bachelor- und Masterstudium im Jahr 2017 dafür, zu Tapio zu gehen.

Gleichzeitig gibt Neumann online auch bekannt, wie es in Nagold weitergeht: „Für Tapio ist es nun Zeit die nächste Evolutionsstufe zu erklimmen und seine Energie auf die Weiterentwicklung des Ökosystems zu fokussieren. Diverse neue Anwendungsfälle erfordern erweiterte Grundlagen. Unser Fokus wird daher künftig auf der Weiterentwickelung der Regeln des Interagierens und der Schaffung der dafür notwendigen technischen Bausteine liegen. Das Neubaugebiet* wird also durch allgemeine ,Institutionen‘ erweitert, um das Geschäft zu befördern. Unser Erfolgsmodell ,Tadamo‘ zur Sicherstellung von Dateneigentum bildet hier die Basis, denn das Anbinden von Maschinen haben wir erfolgreich serienreif gemacht. Nun geht es darum, die ,Datenwirtschaft‘ fair zu stärken.“

*Als Neubaugebiet bezeichnet Neumann die Digital Factory von Homag, die Anwendungen unter der Marke Homag entwickelt und so das gesamte Tapio-Ökosystem bereichert. Ähnlich wie in einem Neubaugebiet ist dies die Grundlage für eine weitere Bebauung, sinnbildlich die Kanalisation, die Straßen und Kabel. Aber wie in jedem Neubaugebiet wird das Ganze erst mit den Häusern (Kunden) und Geschäften (Business Partner/Anbieter) wirklich attraktiv und lebhaft. Tapio hat in den letzten Jahren diese Basis gelegt und mit einem kleinen „Geschäft“ Lösungen angeboten. Der Ausbau des Neubaugebietes kann nun von den 41 Tapio-Partnern mit ihrem Branchen-Know-how besser und schneller vorangetrieben werden. Es entstehen immer spezifischere Anwendungen, die deutlich mehr Wert generieren können, als die Tapio-Leuchttürme.

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