Donnerstag, 25.06.2020, 06:53 Uhr Die „möbelfertigung“ begleitet Ruwi durch die Corona-Krise (Teil 3)

„On the road“

Wie im letzten Teil unseres Ruwi-Reports erwähnt, ist Daniel Ruggaber, Leiter Marketing und Vertrieb des Maschinenbauers, seit dem dritten Juni in Deutschland, Österreich und den Niederlanden unterwegs, um seine Kunden und Partner zu besuchen. Denn der Maschinenspezialist wollte nach den vielen virtuellen Meetings wieder reale Kontakte. Und diese verliefen sehr positiv.

„Ich hatte in den letzten Wochen wirklich sehr gute Treffen und Gespräche“, so Ruggaber, den die Redaktion der „möbelfertigung“ telefonisch bei einem Zwischenstopp in Tirol erreichte. „Wichtig ist dabei vor allem, dass man sich Zeit füreinander nimmt. Grundsätzlich wurde stets schnell deutlich, dass sich meine Kunden und Partner – ebenso wie ich - über ein ,reales‘ Treffen gefreut haben. Auch erwähnten viele Geschäftspartner, dass Ihnen die ausgefallenen Messen sehr fehlen. Das unterstreicht, dass sich die Menschen trotz digitaler Kommunikations-Plattformen immer noch lieber von Angesicht zu Angesicht austauschen möchten. Hinzu kommt natürlich, dass sich Messen hervorragend zum Netzwerken eignen.“

In Bezug auf die generelle Stimmung stellte Daniel Ruggaber bei den Unternehmen starke regionale Unterschiede fest: „Je strenger die jeweiligen Corona-Maßnahmen in dem jeweiligen Bundesland waren oder noch sind, desto gedrückter war die Stimmung. Wobei bei Vielen das Geschäft glücklicherweise langsam wieder anzieht und oft auch die Kurzarbeit beendet worden ist. Allerdings habe ich es auch erlebt, dass einige Showrooms quasi leer waren, da die jeweiligen Unternehmen die Produkte zwecks Liquiditätssicherung abverkauft haben.“

Nicht nur vor diesem Hintergrund war die Intention von Ruggabers Reise keine Akquise von Neuaufträgen. „Das Pflegen der Partnerschaften und das Netzwerken ,outside the box‘ standen für mich absolut im Vordergrund.“

Und war auch der gemeinsame Blick nach vorne wichtig. So richtete Daniel Ruggaber mit Kollegen bei den Partnern per Photoshop kleine „Ruwi-Ecken“ ein, um ein paar Impulse für Präsentationen von Morgen zu geben. „Das kam sehr gut an. Und zeigt, dass unsere Partner auch in dieser Situation offen für Ideen sind.“

Ein abschließendes Fazit der Reise und eventuelle Auswirkungen der vielen Gespräche der letzten Wochen erfragen wir bei Daniel Ruggaber im vierten Teil, der in ungefähr vier Wochen erscheint.





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