Donnerstag, 30.04.2020, 09:12 Uhr Surteco Group SE

Im ersten Quartal 15 Prozent gestiegenes EBIT im Vorjahresvergleich

Die Surteco Group SE, Holdinggesellschaft für führende nationale und internationale Marken der Oberflächentechnologie, richtet alle Maßnahmen auf das erfolgreiche Bestehen der aktuellen Corona-Krise aus. Die Zuversicht basiert auf einem nach Branchen breit diversifizierten Produktportfolio sowie der soliden finanziellen und bilanziellen Aufstellung. Im Geschäftsjahr 2019 wurden die Prognosen sowohl beim Konzernumsatz mit 675,3 Mio. Euro als auch beim um Einmaleffekte von 19,4 Mio. Euro bereinigten Ergebnis (EBIT) mit 40,5 Mio. Euro erreicht. Das ausgewiesene EBIT lag bei 21,1 Mio. Euro (2018: 32,2 Mio. Euro), der Konzerngewinn bei 9,4 Mio. Euro (2018: 18,6 Mio. Euro). Vor dem Hintergrund der derzeit nicht quantifizierbaren Auswirkungen der zu erwartenden Corona bedingten globalen Rezession im Jahr 2020 wird der Vorstand in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat zu einem späteren Zeitpunkt einen Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinns der Surteco Group SE vorlegen.

„Surteco ist bilanziell und finanziell gut gewappnet, um die aktuelle Corona-Krise zu meistern. Unsere Markt- und Technologieführerschaft und unser breites Produktportfolio kommen uns dabei im Wettbewerbsumfeld zugute“, zeigt sich Wolfgang Moyses, der Vorstandsvorsitzende der Surteco Group SE, zuversichtlich.

Dank der Verbesserung der Verschuldung im Wesentlichen durch den Verkauf des Imprägniergeschäfts in den USA sowie der Rückführung der letzten Tranche eines US-Private-Placements konnte die Bilanzsumme um 8 Prozent von 844,5 Mio. Euro auf 780,3 Mio. Euro verkürzt werden. Während die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2019 deutlich von 41,8 Prozent auf 45,4 Prozent stieg, wurde die Nettofinanzverschuldung substanziell von 197,5 Mio. Euro auf 179,9 Mio. Euro gesenkt, wodurch der Verschuldungsgrad von 56 auf 51 Prozent abnahm. Die operative Entwicklung und eine fokussierte Investitionstätigkeit führten zu einem von 11,2 Mio. Euro auf 47,9 Mio. Euro verbesserten Free Cashflow. Damit ist der Konzern bilanziell und finanziell gut für die möglichen Auswirkungen der Corona-Pandemie aufgestellt.

Surteco konnte trotz der ab Mitte März spürbaren Corona bedingten Negativeffekte im 1. Quartal 2020 eine Verbesserung des EBIT von 11,6 Mio. Euro auf 13,4 Mio. Euro erzielen. Das entspricht einer Steigerung von 15,5 Prozent. Ausschlaggebend hierfür waren positive Effekte aus den Effizienzsteigerungsmaßnahmen des Vorjahres, eine gute Auslastung aller Produktionsbetriebe bis Mitte März und Verbesserungen in der Materialquote. So stieg das EBIT im Segment Decoratives von 9,4 Mio. Euro im Vorjahr auf 10,2 Mio. Euro, im Segment Technicals von 1,0 Mio. Euro auf 1,9 Mio. Euro und bei Profiles von 2,8 Mio. Euro auf 3,4 Mio. Euro. Beim Konzernumsatz machte sich die Corona-Krise und die Trennung vom nordamerikanischen Imprägniergeschäft mit einem Rückgang von 181,9 Mio. € im 1. Quartal 2019 auf 171,6 Mio. € bemerkbar.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie werden sich besonders im 2. Quartal negativ bemerkbar machen. Für das Gesamtjahr 2020 sind sie derzeit aufgrund der Unsicherheiten hinsichtlich Dauer und Dimension der Pandemie nicht abschätzbar. Aufgrund der weltweit eingeleiteten weitreichenden staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Krise muss von einer globalen Rezession und somit mit Umsätzen gerechnet werden, die erheblich unter der ohne die Kriseneffekte aufgestellten Prognose von 675 bis 700 Mio. Euro liegen werden. Vor diesem Hintergrund muss ebenfalls mit einem erheblich unter die ursprüngliche Prognose von 40 Mio. Euro bis 45 Mio. Euro sinkenden Konzernergebnis (EBIT) gerechnet werden.

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