Freitag, 22.05.2020, 13:20 Uhr Reform

Mit 360-Grad Showroom und Online-Meetings gegen die Krise

Reform ist ein dänisches Designunternehmen, das sich auf Küchen spezialisiert hat. Der Weg zur Reform-Küche beginnt mit den Basis-Küchenmodulen von IKEA, die im nächsten Schritt mit den Design-Fronten und -Arbeitsplatten von Reform kombiniert werden. So werden hochwertige Designs einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Die „möbelfertigung" sprach mit den Gründern Michael Andersen und Jeppe Christensen über einen ganzen Katalog von Maßnahmen, die das Unternehmen gestartet hat, um in Zeiten von Corona weiter top-service bieten zu können.

1. Bitte erzählen Sie vorab einmal: Wie funktioniert das Geschäftsmodell von Reform?
„Grundsätzlich liefern wir die coolsten Küchen zu einem fairen Preis – und das in einem Markt, der einerseits von gewöhnlichen, relativ ähnlichen und anderseits von wirklich schönen, aber sehr teuren Küchen bestimmt wird. Unsere Küchen überzeugen mit sehr gutem Design und liegen dennoch im mittleren Preissegment. Das Geschäftsmodell basiert darauf, mit einigen der besten Designerinnen und Designern weltweit zusammenzuarbeiten und sie eine schöne Küche entwerfen zu lassen, um diese dann direkt ab Werk an Endkunden in der ganzen Welt zu vertreiben. Wir betreiben Ausstellungsräume in Deutschland, Dänemark und den USA und verkaufen unser Produkt in fast alle Länder der EU. Alle unsere Showrooms sind im Besitz von Reform, so dass keine Margen für Franchisegeber oder Agenten anfallen. Die Kunden kaufen bei uns online oder in den Showrooms und wir liefern dann direkt an die Verbraucher. Auf diese Weise erhalten unsere Kunden eine hochwertige Designküche zu einem adäquaten Preis – und durch den Verzicht auf Zwischenhändler bleibt auch für uns noch eine faire Marge.“

2. Sie haben mehrere Maßnahmen ergriffen, um auch in Zeiten von geschlossenen Läden mit Ihren Kunden in Kontakt zu bleiben. Welche sind das?
„In diesen Zeiten profitieren wir zunächst davon, dass unser Geschäft ohnehin hauptsächlich online abläuft. Und das haben wir nun weiter nach vorne gebracht und ausgebaut. Mit unserem neuen 360°-Showroom ermöglichen wir jetzt jeden Tag etliche virtuelle Besichtigungen und verabreden Online-Meetings mit Kunden auf der ganzen Welt. Diesen Service bieten wir nun als Alternative zu regulären Showroom-Besuchen an. Das flexible Format bietet die Option, Kunden unsere Designs und die vielfältigen Varianten zu zeigen, Fragen persönlich zu beantworten und bei der individuellen Küchenplanung face-to-face zu unterstützen – und dabei kann die Beratung entspannt von zu Hause oder jedem anderen Ort aus stattfinden. Natürlich leiden wir auch darunter, dass keine Menschen in unsere Ausstellungsräume kommen bzw. kommen können, aber wir verkaufen nach wie vor unseren Anteil an Küchen – vor allem mit Hilfe unseres motivierten Vertriebspersonals, das es bereits gewohnt ist, Kunden auch online zu beraten.“

Die verschiedenen Maßnahmen selbst erleben und sich genauer über das Unternehmen informieren können Sie auf https://www.reformcph.com/de/covid-19/

Diese und weitere interessante Artikel lesen Sie in der „möbelfertigung 3/2020“, die am 27. Mai erscheint.

Außerdem in der Ausgabe: Das erwarten Branchenentscheider für die Zeit nach Covid-19, mit diesen Strategien will Hesse-Lignal punkten, so pusht die Online-Initiative von Extranet24 Umsätze, diese Highlights gab es auf der „Indiawood“ in Bangalore zu sehen, CEO Gregor Baumbusch erläutert die Corona-Maßnahmen von Weinig, Handwerksexpertin Andrea Eigel gibt wertvolle Tipps für eine gute Homepage, das müssen Betriebe aus Sicht von Matthias Brack jetzt tun, so setzt Sonae Arauco gemeinsam mit seinen Kunden Trends um und noch viele Themen mehr.

Darüber hinaus finden Sie in der aktuellen „möbelfertigung“ das große Special „Handwerk & Innenausbau“.


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