Freitag, 21.02.2020, 12:31 Uhr „Bau“ 2021

So sieht die Hallenstruktur für den kommenden Januar aus

Obwohl auf dem Münchener Messegelände die beiden neuen Messehallen C5 und C6 errichtet wurden, fallen die Anpassungen zur „Bau“ 2021 moderat aus. Das Grundgerüst der Hallenstruktur bleibt im Wesentlichen unverändert, einige Ausstellungsbereiche erhalten gezielte Updates. So präsentiert sich die Weltleitmesse 2021 wieder mit 200.000 Quadratmeter Fläche in 19 Messehallen. Das ist – ohne das Freigelände, das bei der „Bau“ mit dem Zeitpunkt im Januar witterungsbedingt nicht belegt wird – die maximal mögliche Auslastung der Messe München. Im Detail gliedern sich die Hallen der BAU 2021 wie folgt:

Im Bereich der A-Spange finden sich in den Hallen A1 und A2 traditionell die Bereiche Steine/Erden/Verbindungslösungen. Neu hinzu kommen „Modulbau“ und „Architektonische Baustoffe“. Das Thema Carbonbeton ergänzt die Nomenklatur. Damit umfasst der Bereich Beton, Porenbeton, Stahl- und Carbonbeton, Bims-/Faserzementbaustoffe, Kalksandstein, Fassadensysteme, Putze, Estriche, Dämm- und Isolierstoffe sowie die Themen Trockenbau und Fertigbau/Modulbau.

Ziegel und Dachkonstruktionen belegen wieder die komplette Halle A3. Die Ziegelindustrie zeigt ihr ganzes Repertoire – vom Mauerziegel über Dachziegel, Dachfenster und Dachbahnen bis hin zum kompletten Fassadenteil.

In Halle A4 präsentiert sich der Bereichen Fliesen/Keramik erstarkt mit mehr Ausstellern und mehr Fläche neben dem Thema Naturstein/Kunststein. Durch die vermehrte Einbindung des Themas Marmor gewinnt der Ausstellungsbereich zusätzlich an Attraktivität. „Diese Halle dient als verbindendes Element von Fassadenelementen und Bodenbelägen“, erklärt „Bau“-Projektleiter Mirko Arend.

Die Hersteller von Bodenbelägen belegten 2019 erstmals zwei komplette Hallen, A5 und A6. Wegen der hohen Nachfrage in diesem Bereich wird das auch 2021 so bleiben. Die Aussteller präsentieren das gesamte Repertoire von elastisch (Linoleum, PVC, Kautschuk, Kork) und textil über Laminat bis hin zu Parkett – Verlege- und Anwendungstechnik inklusive.

In der B-Spange sieht es folgendermaßen aus:

Die Halle B1 bildet mit der Halle C1 einen zusammenhängenden Ausstellungsbereich. Hier geht es wie gewohnt um Fassaden, Systeme und Profile aus Aluminium. Der insgesamt 20.000 Quadratmeter große Ausstellungsbereich umfasst außerdem Maschinen zur Aluminium- und Stahlbearbeitung.

Etwas mehr Platz erhält die Energie-, Gebäude- und Solartechnik in Halle B2 - eine Folge der starken Nachfrage im Bereich Klima. Hersteller zeigen, wie man technische Lösungen – Lüftungs- und Klimatechnik, solares Bauen – architektonisch anspruchsvoll und energieeffizient in das Gebäude integrieren kann.

Ebenfalls in Halle B2: Bau- und Fassadensysteme sowie Profile aus Stahl, ebenso Systeme, Produkte und Oberflächen aus Edelstahl, Zink und Kupfer.

Tor- und Türantriebstechniken belegen wieder die Halle B3. Ein wesentlicher Teil der Halle sind auch die aufwendig präsentierten intelligenten Parksysteme.

Ein zusammenhängendes Areal bilden die Themen Schloss, Beschlag und Sicherheit. Im Mittepunkt der Hallen B4 und C4 stehen Türen und Fenster aus Holz, Aluminium, Kunststoff und Glas. Komplettiert wird das Angebot durch Schlösser und Beschläge sowie Einbruchschutzanlagen, Türantriebstechnik und Zutrittssysteme.

Die Halle B5 präsentiert wie gewohnt das umfangreiche Angebot der Holzindustrie. Hier geht es vor allem um konstruktiven Holzbau ebenso wie um Holzfertigbau, Innenausbau, Holzwerkstoffe, Treppen und Furniere.

Die Bauchemie belegt wie bereits zur „Bau“ 2019 exklusiv eine komplette Halle, die B6. Hier zeigen führende Hersteller, wie und wo ihr umfangreiches Sortiment zum Einsatz kommt: Putze, Lacke, Farben, Klebstoffe, Wärme-, Kälte-, Brand- und Schallschutz, Isolier- und Dämmstoffe sowie Abdichtungen.

Dann gibt es natürlich noch die C-Spange:

Die Themen Licht in Kombination mit Smart Building wurden 2019 neu eingeführt – und waren gleich ein voller Erfolg. Auch 2021 verbindet die Halle C2 wieder das Thema Licht mit dem Thema Smart Building/Gebäudeautomation. Im Bereich Licht geht es um Lichtlenkung, Lichtsteuerung, Lichtkonzepte, Tageslicht versus Kunstlicht. Aussteller der Gebäudeautomation und -Steuerung werden hier zusammengeführt und bilden ein Bindeglied zu bereits bestehenden Bereichen wie Fassadensystemen, Fenster und Türen oder Energietechnik.

Die Aussteller der Glasindustrie rückten 2019 von der Halle C2 in die Halle C3. Dabei bleibt es. Führende Unternehmen der internationalen Glas- und Glasfassadenindustrie zeigen die neuesten Entwicklungen und Produkte in den Bereichen Glas und Glas-Architektur.

Die bei den Besuchern äußerst beliebten Bauwerkzeuge haben in Halle C6 wieder einen Bereich für sich. Der Treffpunkt Handwerk, wo es spezielle praxisorientierte Vorführungen und Vorträge für das ausführende Gewerbe gibt, fügt sich perfekt in dieses Umfeld ein.

Die „Bau-IT“, neben der neuen „Digitalbau“, die vom 11. bis 13. Februar 2020 in Köln ihre Premiere feierte, die größte Schau dieser Art in Europa, behält ihren Platz und belegt wie 2019 eine komplette Halle, die C5. Besucher finden hier IT-Lösungen aller Art aus den Bereichen Ausschreibung und Vergabe, Abrechnung, Projektplanung, Messtechnik, Projekt-management und Controlling. Auch das „Digital Village“ ist in der C5 angesiedelt. Start-ups, Softwareanbieter und Unternehmen der Bauindustrie präsentieren hier Konzepte und Ideen für das digitale Planen und Bauen der Zukunft.

„Investieren in die Zukunft“, lautet das Motto in der kleineren Halle B0. Dort findet man unter anderem Ansprechpartner aus Hochschulen sowie Instituten und Verbänden der Bauwirtschaft. Im Forum der Halle B0 stehen die Themen Forschung und Förderung am Bau im Vordergrund. Dazu gibt es eine eigene Vortragsreihe rund um das Thema Bauen im Bestand. Das Angebot in dieser Halle richtet sich in erster Linie an Young Professionals zwischen 25 und 35 Jahren, die bereits erste Berufserfahrungen gesammelt haben und den nächsten Schritt machen wollen.

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