Mittwoch, 05.02.2020, 08:20 Uhr „ZOW 2020“

Wenige, dafür konstruktive Gespräche

Der erste Eindruck auf der „ZOW 2020“: Die Halle wirkt sowohl was Aussteller, als auch Besucher angeht, ziemlich leer. Aber der erste Eindruck täuscht. In den Gesprächen mit den Ausstellern zeichnet sich ein anderes Bild ab. Die viel zitierte ideale Lage der Messe im Herzen der Möbelindustrie funktioniert einfach. Sascha Kostros, Head of Decor Management bei Impress, gibt zum Beispiel zu Protokoll: „Wir hatten schon ganz am Anfang Gespräche, die den ganzen Auftritt rechtfertigen.“  Was die Ausstellung angeht, hat Impress das Thema der Messe, „Tiny Spaces“ angenommen. „Bei weniger Wohnraum werden natürlich auch die Möbel kleiner. Dazu müssen dann wiederum die Dekore passen. Unsere Aufgabe ist es also, ganzheitlich vom Wohnraum her zu denken“, erklärt Kostros. Die interessantesten neuen Dekore hat das Unternehmen direkt am Empfangstresen genutzt.

„Tiny Spaces“ als Messe-Motto hat aber auch andere Unternehmen inspiriert. Hailo zum Beispiel hat eine Mini-Küche als Studie ausgestellt. „Das ist sogar noch weit vor dem, was wir einen Prototypen nennen würden. Aber so etwas können wir zu unseren Kunden schon logistisch gar nicht hinbringen, um darüber zu reden. Die ,ZOW' ist dafür ideal“, erklärt Frank Peter Koch, Marketingleiter des Unternehmens. „Das funktioniert hier besonders gut, weil aus der Küchenindustrie auch mal Leute vorbei kommen, die auf weiter entfernte Messen eher nicht gehen. Weil sie als Techniker im Werk gebraucht werden.“ 

Insgesamt gibt es wesentlich mehr Neues zu sehen, als vielleicht zu erwarten war. Schüco Alu Competence hat zum Beispiel neben 14 neuen Griffen auch eine neue Profilleuchte für das tolle „Smart Cube“- Regalsystem dabei. Am Stand von DekoraPur wird mit „Pure Flex Super“ sogar ein völlig neuartiges Oberflächen-Material gezeigt, das in Kooperation mit Kleiberit entstanden ist. Die vier Millimeter dicke Platte ist nahezu frei biegbar und kann so in Radien genutzt werden. Gleichzeitig kann sie mit einem Cutter-Messer zugeschnitten werden und bietet sogar antibakterielle Eigenschaften. Thomas Luckow, Vertriebsleitung bei DekoraPur: „Wenn es die ,ZOW' nicht gäbe, hätten wir für dieses Produkt sehr lange keine Bühne gefunden. Auf die ,Holz-Handwerk' passt es nicht so gut und auf die ,Euroshop' geht auch nicht jeder. Hier treffen wir unsere wichtigste Zielgruppe.“

Die „ZOW 2020“ ist klein, der erste Eindruck ist nicht ideal. Aber die wichtigen Besucher sind wieder da und für die Aussteller gilt: Man bekommt das heraus, was man hineinsteckt. 

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