Donnerstag, 07.11.2019, 10:10 Uhr Conrad Connect

Diese Smart Home-Geräte nutzt Deutschland wirklich

intelligente Haushaltsgeräte können das Leben vereinfachen, Energie sparen und für mehr Sicherheit im Haus sorgen. Doch welche Smart Home-Geräte nutzen die Deutschen eigentlich? Dieser Frage ist Europas führende IoT-Projektplattform für herstellerübergreifende Smart Living-Projekte, Conrad Connect, auf den Grund gegangen und hat rund 190.000 in Deutschland registrierte Geräte ausgewertet. Das Ergebnis: Deutsche Smart Home-Nutzer setzen vor allem auf intelligente Beleuchtung und Wetterstationen. Aber auch weitere Geräte wie Heizungen werden vergleichsweise häufig in den intelligenten Eigenheimen der Deutschen integriert.

Demnach können rund 34 Prozent der analysierten Geräte der Kategorie Licht zugeordnet werden. Das ist der Höchstwert der Analyse. „Ein genauerer Blick in die Daten zeigt, dass die Nutzer unserer Plattform ihre smarten Lampen nicht nur als einfache Lichtquellen nutzen”, kommentiert Andreas Bös, Vice President von Conrad Connect und führt fort: „18 Prozent der Nutzer lassen sich beispielsweise auch per SMS, E-Mail oder über unser Dashboard benachrichtigen, sobald eine ihrer Lampen an- oder ausgeht. Ist eine Lichtquelle zum Beispiel mit einem Bewegungsmelder verbunden, könnte dadurch das unbefugte Betreten eines Geschäfts nach Ladenschluss erkannt werden. Zehn Prozent unser Nutzer haben ihre Leuchtmittel zudem mit ihren Wetterstationen verknüpft. Dies ermöglicht unter anderem die automatisierte farbliche Anpassung der Beleuchtung je nach Wetterlage draußen oder der Luftqualität in der Wohnung.”

Am zweithäufigsten haben die deutschen Conrad Connect-Nutzer Wetterstationen in ihren intelligenten Heimen (14,8 Prozent) registriert. Auch Fernbedienungen (14,2 Prozent) und Heizungen (11,2 Prozent) haben besonders viele deutsche Nutzer in ihren Conrad Connect-Projekten integriert. Fernbedienungen können in diesem Zusammenhang Schalter und sogenannte Smart-Buttons sein, mit denen zum Beispiel alle Geräte beim Betreten oder Verlassen des Hauses ein- oder ausgeschaltet werden. Sie können aber auch zur Bestellung von Verbrauchsmaterialien eingesetzt werden. Mit intelligenten Heizkörpern können Smart Home-Besitzer das Zuhause oder Büro beispielsweise nur dann heizen, wenn dies auch wirklich nötig ist. Das kann zu einer Energieersparnis führen und somit das Klima und den Geldbeutel schonen.

Aber auch Sicherheit ist den Deutschen wichtig. So sind rund 11 Prozent der registrierten Geräte für den Schutz des Eigenheims zuständig. Dafür kommen vor allem Kameras und intelligente Alarmanlagen zum Einsatz. Auch vernetzte Steckdosen (5,8 Prozent) und Fitnesstracker (4,1 Prozent) werden von einigen Deutschen gern in das Smart Home-Netzwerk integriert.

Die deutsche Smart Home-Hauptstadt ist nicht etwa Berlin, sondern Frankfurt. Hier waren zum Zeitpunkt der Analyse mehr als 25.000 smarte Geräte registriert. Dahinter folgen München (19.065 Geräte) und Hamburg (19.056 Geräte). In Berlin sind lediglich 12.268 intelligente Geräte registriert. Stuttgart landet mit deutlichem Abstand hinter der Bundeshauptstadt auf Platz fünf (4.116 Geräte).

Die deutsche Smart Home-Hauptstadt ist nicht etwa Berlin, sondern Frankfurt. Hier waren zum Zeitpunkt der Analyse mehr als 25.000 smarte Geräte registriert. Dahinter folgen München (19.065 Geräte) und Hamburg (19.056 Geräte). In Berlin sind lediglich 12.268 intelligente Geräte registriert. Stuttgart landet mit deutlichem Abstand hinter der Bundeshauptstadt auf Platz fünf (4.116 Geräte).

Andreas Bös, Vice President von Conrad Connect, kommentiert die Analyse: „Unsere Analyse zeigt, dass die deutschen Smart Home-Nutzer vor allem auf intelligente Leuchtmittel setzen. Diese machen einen Anteil von rund einem Drittel aller registrierten Geräte der betrachteten Nutzergruppe aus. Das lässt sich vor allem damit erklären, dass Leuchtmittel zu den ersten verfügbaren Smart Home-Geräten zählten, in der Regel nicht sehr kostspielig sind und Lampen allgemein die am häufigsten genutzten IOT Geräte im Privatbereich sind. Das verwundert nicht, denn Smart Lights sind leicht zu installieren und haben eine geringere Komplexität als komplette Smart Home Systeme. Insgesamt stellen wir bei Conrad Connect fest, dass der Smart Home-Markt in Deutschland stark wächst. So wurden auf unserer Plattform bereits mehr als 500.000 Geräte von über 100 verschiedenen Herstellern registriert und täglich kommen rund 1.000 neue Geräte dazu.”

Die IoT-Plattform Conrad Connect ermöglicht über sogenannte Projekte die Verbindung von intelligenten Geräten mehrerer Hersteller. In diesen Projekten können die Nutzer Regeln definieren, auf deren Basis diese Geräte herstellerübergreifend miteinander kommunizieren und Abläufe automatisiert werden. Diese Funktion wird von einer überwiegenden Mehrheit der Conrad Connect-User genutzt. So sind in 63,6 Prozent aller Projekte die Geräte von mehreren Herstellern registriert.

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