Freitag, 18.10.2019, 16:30 Uhr 3. Kongress der „möbelfertigung“ – Per Berggren, Manager Industrial Strategies, Ikea Industry AB

Die Ikea-Digitalisierungsreise

Neue Technologien, eigene Produktionsstätten, gezielte Endkonsumentenansprache, hoher Wiedererkennungswert: Ikea gilt in vielerlei Hinsicht, als „Leuchtturm-Unternehmen“ der Möbelindustrie. Dazu gehört, dass die Schweden in Sachen durchgängige Digitalisierung eine klare Strategie verfolgen – immerhin gilt es, die Vorreiterrolle langfristig zu sichern. Angesichts von rund 40 eigenen Werken sicherlich keine kleine Aufgabe. Per Berggren, Manager Industrial Strategies bei Ikea Industry, spricht beim dritten Kongress „Effiziente Möbelfertigung in der Praxis“ der „möbelfertigung“ am 27. November in Düsseldorf eine der drei Key-Notes und gibt Einblicke in das, was der Möbelgigant aktuell bewegt.

„möbelfertigung“: Ikea ist immer ganz vorne dabei, wenn es um die Einführung neuer Technologien geht. Wie halten Sie sich auf dem Laufenden?
Per Berggren:
Wir sind Teil von internationalen und auch schwedischen Netzwerken mit weltweit bekannten und erfolgreichen Unternehmen wie Caterpillar, Unilever, Grundfoss, Husqvarna und Alfa Laval. Durch diesen regelmäßigen Austausch erweitern wir unseren Horizont außerhalb der Möbelwelt.
Innerhalb der Branche arbeiten wir eng zusammen mit allen Ikea-Lieferanten in den Bereichen Digitalisierung und Automation und lernen so immer wieder dazu. Außerdem besuchen wir regelmäßig Messen und lesen führende Zeitschriften wie die „möbelfertigung“.

„möbelfertigung“: Das Unternehmen hat früh auf vertikale Integration gesetzt. Wie funktioniert die Kommunikation in der Wertschöpfungskette?
Per Berggren:
Wir sprechen regelmäßig mit Lieferanten und sogar deren Unterlieferanten und fördern die enge Zusammenarbeit, um auf diese Weise unnötige Kosten dauerhaft zu senken oder sogar zu eliminieren. Uns hilft natürlich, dass wir selbst zum Beispiel Sägewerke und Holzwerkstoffanlagen betreiben und dort neue Materialien und auch Fertigungsprozesse ausprobieren können. Der mit Abstand größte Vorteil ist allerdings, dass wir das gesamte Ikea Netzwerk zur Verfügung haben, um zu verstehen, wie das alles Kundenwerte bringt.

„möbelfertigung“: Was wird der Schwerpunkt Ihres Vortrages beim Branchenevent „Effiziente Möbelfertigung in der Praxis“ der „möbelfertigung“ sein?
Per Berggren:
Ich möchte die gesamte Ikea-Digitalisierungsreise erläutern: von den ersten Ideen bis hin zur Pilotanlage und mittlerweile eine komplette Integration aller 40 Werke bis hinunter zu jeder einzelnen Maschine.

Unter www.holzmann-events.de/effiziente-moebelfertigung/ können Sie mehr über das Programm und die Referenten erfahren und sich bis zum 23. Oktober zum Frühbucherpreis für unseren Kongress anmelden. Angesprochen sind Möbelproduzenten jeder Sparte, aber genauso Zulieferer und Maschinenhersteller rund um das Thema Möbelproduktion. Wir freuen uns sehr darauf, Sie am 27. November im Düsseldorfer Hotel „Nikko“ begrüßen zu können.

Erstmalig wird es eine Simultan-Übersetzung während des kompletten Kongress-Programms geben, damit öffnet sich die Veranstaltung mehr denn je auch allen internationalen Interessierten. Zudem gibt es eine weitere Neuerung: Am ersten Kongresstag gibt es vor dem Vortragsprogramm im Nikko Hotel einen Intensiv-Workshop „Welche Chancen bietet Prozessvernetzung“ mit Marc Wenzl von Lignum Consulting, der optional besucht werden kann. Alle Infos hierzu finden Sie ebenfalls auf der Microsite des Events.

Für interessierte Unternehmen gibt es die Möglichkeit, sich über ein Sponsoring am Kongress zu beteiligen. Über die zur Verfügung stehenden Pakete informiert Sie der möbelfertigungs-Mediaberater Hans-Christian Hahn. Sie erreichen ihn wahlweise per Mail unter hans-christian.hahn@holzmann.de oder telefonisch unter 040/63201843.

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