Freitag, 06.09.2019, 16:00 Uhr 3. Kongress der „möbelfertigung“ – Immanuel Bär, Co-Founder & stellv. Geschäftsführer Prosec Networks

Live-Hack in Düsseldorf, um Schwachstellen aufzuzeigen

Wie gut ist Ihr Unternehmen gegen Cyberangriffe geschützt? Im Zuge der Digitalisierung, gewinnt auch die IT-Sicherheit an Bedeutung. Es gilt, einzelne Dateien genauso sicher zu schützen, wie an anderer Stelle Rechenzentren abzusichern oder Cloud-Dienste sicher zu nutzen. Die IT-Security gehört zu jeder Planung und Maßnahme in der IT und ist grundlegend für die Compliance im Unternehmen. Manchmal gilt es, dabei auch ungewöhnliche Wege zu gehen. Hilfreich ist es beispielsweise, Hacker einzusetzen, um Schwachstellen im eigenen System zu finden. Genau das haben sich Tim Schuhghart und Immanuel Bär zur Lebensaufgabe gemacht, gründeten ihr Unternehmen Prosec genau mit diesem Ziel. Die „möbelfertigung“ konnte die beiden Experten für eine intensive Live-Demonstration im Rahmen des dritten Kongress „Effiziente Möbelfertigung in der Praxis“ am 27. und 28. November in Düsseldorf gewinnen, das definitiv bewirkt, dass jeder Kongressteilnehmer mit vielen Anregungen ins eigene Unternehmen zurückkehrt.

„möbelfertigung“: Sie werden eine „Live Hacking Session“ durchführen. Was viele Leute sicher interessiert: Warum und wie wird man denn Hacker?
Immanuel Bär:
Es sollte niemals aus monetären Interessen heraus geschehen. Sondern stets aus dem Antrieb heraus, technisch sein eigenes Können im Bereich Hacking zum Schutz, der Prävention seiner Mitmenschen, der Unternehmen und indirekt auch der Gesellschaft in der wir leben, einzusetzen. Idealerweise ist der Antrieb ein ethisch oder moralischer.
Selbstverständlich spielen auch Aspekte, wie Spieltrieb sowie der Ansporn, sich mit bestehenden Sicherheitssystemen zu messen, eine Rolle. Das „wie“ ist daher schwer zu beantworten, da es noch keine Ausbildung oder Studiengang für so etwas gibt. In der Regel ist eine gute, fundierte Ausbildung und/oder ein Studium im Bereich der Informatik die Basis. Und dann folgt sehr viel Autodidaktik und üben, üben, üben… Vor allem, wenn man an einem Problem scheitert. Dann gilt: try harder!

„möbelfertigung“: Unterscheiden sich die Sicherheitsmaßnahmen von privaten und industriellen Netzwerken grundlegend?
Immanuel Bär:
Grundsätzlich ja. Man muss hier klar differenzieren. Sehr viele Standards, auf denen die Netzwerke basieren, sind bei einem Privathaushalt – sagen wir mal mit einer „Fritz!box“ – und einem weltweit agierenden Konzern dieselben. Genauso wie die Hersteller dahinter. Die Unterschiede liegen vielmehr in der Komplexität der Netze, der Art und Schutzbedarfsklasse der Daten die verarbeitet werden und als Konsequenz dessen auch den in Frage kommenden Angreifergruppen. Egal, ob es sich um gezielte Angriffe oder nicht gezielte Angriffe handelt. Es ist also schwierig, diese beiden Welten überhaupt zu vergleichen.

„möbelfertigung“: Können Sie ganz kurz beschreiben, was die Besucher des Kongresses von der Session erwarten können?
Immanuel Bär:
Communication – „Broken by Design“ ist das Schlagwort. Wir möchten die Besucher des Kongresses mitnehmen in diese Welt und die Perspektive eines „guten Hackers“. Am Beispiel eines Hacks wollen wir aufzeigen, wo die Tücken und Schwachstellen in Kommunikation und Digitalisierung liegen, im Kontext der IT-Sicherheit. Wir werden uns hierbei nicht nur auf das bekannte Feld der sogenannten „Technischen It-Sicherheit“ beschränken, sondern auch „physische Sicherheit“, den „Faktor Mensch“ und zum Teil auch eine „prozessuale Sicherheit“ in Beispielen betrachten. Es wird also weit über die altbekannten Themen „Passwort, Viren & Co“ hinausgehen, inklusive gezielter Interaktion mit dem Publikum als „Faktor Mensch“.

Unter www.holzmann-events.de/effiziente-moebelfertigung/ können Sie mehr über das Programm und die Referenten erfahren und sich bis zum 23. Oktober zum Frühbucherpreis für unseren Kongress anmelden. Angesprochen sind Möbelproduzenten jeder Sparte, aber genauso Zulieferer und Maschinenhersteller rund um das Thema Möbelproduktion. Wir freuen uns sehr darauf, Sie am 27. November im Düsseldorfer Hotel „Nikko“ begrüßen zu können.

Erstmalig wird es eine Simultan-Übersetzung während des kompletten Kongress-Programms geben, damit öffnet sich die Veranstaltung mehr denn je auch allen internationalen Interessierten. Zudem gibt es eine weitere Neuerung: Am ersten Kongresstag gibt es vor dem Vortragsprogramm im Nikko Hotel einen Intensiv-Workshop „Welche Chancen bietet Prozessvernetzung“ mit Marc Wenzl von Lignum Consulting, der optional besucht werden kann. Alle Infos hierzu finden Sie ebenfalls auf der Microsite des Events.

Für interessierte Unternehmen gibt es die Möglichkeit, sich über ein Sponsoring am Kongress zu beteiligen. Über die zur Verfügung stehenden Pakete informiert Sie der möbelfertigungs-Mediaberater Hans-Christian Hahn. Sie erreichen ihn wahlweise per Mail unter hans-christian.hahn@holzmann.de oder telefonisch unter 040/63201843.

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