Donnerstag, 01.08.2019, 09:02 Uhr Digital Printing Association

Oberflächen per Digitaldruck selbst gestalten

Die Arbeitsgemeinschaft DIPA (Digital Printing Association) hat in Brixen, Südtirol ein Symposium rund um den Digitaldruck in der Oberflächengestaltung unter dem Motto: „Oberfläche selbst gestalten“ durchgeführt. Über 50 Fachbesucher informierten sich über die vielfältigen Möglichkeiten, die der Digitaldruck heute bietet.

Die DIPA wurde zur diesjährigen „Ligna“ 2019 von den Unternehmen Homag Group, MB Digitalprint, Li & Co, Durst Phototechnik und Adler-Werk Lackfabrik ins Leben gerufen. Die DIPA betrachtet den individuellen Oberflächengestaltungsprozess ganzheitlich und will den Digitaldruck als innovatives Verfahren möglichst vielen Anwendern zugänglich machen. Sie will eine als „gemeinsame Zukunftswerkstatt" für Themengebiete wie beispielsweise Consulting, Wissensvermittlung und Standardisierung beziehungsweise Zertifizierung sein.

Das Symposium in Brixen war die Auftaktveranstaltung der DIPA. Neben Vorträgen zu marktbewegenden Megatrends konnten die Teilnehmer durch Edwin Lingg, Inhaber von Li & Co und Ali Özyilmaz, Geschäftsführer von MB Digitalprint aus erster Hand erfahren, welches Potential aber auch welche Herausforderungen der Digitaldruck mit sich bringt und wie man diesen erfolgreich in das eigene Unternehmen integriert. Philipp Henry, Digitaldruckverantwortlicher der Business Unit Surface Processing von Homag: „Wir sind der Überzeugung, dass nur gemeinsam mit allen am Oberflächenprozess beteiligten Unternehmen und Nutzern der Gesamtmarkt für die individuelle Oberflächengestaltung bedeutsam weiterentwickelt werden kann, um damit dem Endverbraucher einen Mehrwert zu bieten. Das DIPA Symposium hat diesen gesamtheitlichen Ansatz eindrucksvoll bestätigt.“

Die Resonanz der Teilnehmer war durchweg positiv, weshalb die DIPA ein zweites Symposium für den deutschsprachigen Raum Ende des Jahres 2019 durchführen wird. Aufgrund des regen Interesses an einer DIPA-Mitarbeit seitens der Teilnehmer wird an einem Konzept zur Verbandsgründung gearbeitet, um eine gemeinsame Plattform für weitere Aktivitäten zu schaffen. Die Teilnehmer haben sich mehrheitlich für einen gesamtheitlichen und offenen Verband ausgesprochen. Die DIPA wird somit eine offene Plattform für alle Unternehmen darstellen, die an der Prozesskette zur Gestaltung individueller Oberflächen aktiv mitarbeiten möchten. Dabei werden insbesondere die Ausbildung und Wissensvermittlung eine zentrale Rolle einnehmen.






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