Montag, 22.07.2019, 10:02 Uhr Fachverband Leben Raum Gestaltung Hessen/Rheinland-Pfalz

Verabschiedung von 37 Holzbearbeitungsmechanikern

„Time to say goodbye“ hieß es nun für 37 junge Holzbearbeitungsmechaniker, die in den letzten drei Jahren an der Holzfachschule Bad Wildungen ihrer Berufsschulpflicht nachgekommen sind.

Schulleiter Hermann Hubing konnte im Rahmen einer kleinen Feierstunde in der Aula in Anwesenheit von Verwandten und Bekannten, Ausbildern und Dozenten die ehemaligen Berufsschüler verabschieden, wobei er als Ehrengäste auch die Abgeordneten Dr. Edgar Franke und Dr. Daniela Sommer, die Kreistagsvorsitzende Iris Ruhwedel sowie den Ersten Beigeordneten Karl-Friedrich Frese, den Bad Wildunger Bürgermeister Ralf Gutheil sowie Dr. Thomas Fölsch von der IHK Kassel begrüßen konnte.

In seiner Festansprache in Vertretung des kurzfristig verhinderten DeSH-Generalsekretärs Lars Schmidt bescheinigte Hubing den jungen HBMlern eine hohe Leistungs-fähigkeit und Leistungsbereitschaft. „Sie haben sich entgegen dem gesellschaftlichen Mainstream für eine duale Ausbildung entschieden – dies war und ist eine gute Wahl. Und nicht nur angesichts der Arbeitsmarktsituation in der Branche“. Aber die duale Berufsausbildung bedürfe nicht nur wohlwollender Sonntagsreden von Seiten der Politik, sondern Taten. In diesem Zusammenhang kritisierte Hubing die Vorstellungen von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek zum „Bachelor Professional“ oder gar „Junior Professional“. „Der Meisterbrief steht weltweit für hohe Ausbildungsqualität und Verbraucherschutz durch hochwertige Produkte und Dienstleistungen.“ Daher appellierte Hubing, der auch die Funktion des Hauptgeschäftsführers des hessischen und rheinland-pfälzischen Tischlerhandwerks ausübt, an die anwesenden Politiker „Hände weg vom Meistertitel“ und „Junior Professional – nein Danke !“. Nötig sei eine Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung, die nicht nur aus Verbalkosmetik bestehe, sondern beispielsweise angehende Meister und Techniker finanziell Studenten gleichstelle.

Bevor es zur Überreichung der Bescheinigungen ging, dankte Hubing ausdrücklich auch den Ausbildnern und Dozenten die den jungen Holzbearbeitungsmechanikern in den letzten drei Jahren das notwendige Rüstzeug für einen erfolgreichen Berufsabschluss vermittelten oder dies zumindest versuchten.

Im Rahmen der Überreichung der Bescheinigungen erhielten Kolja Engelmann (Holzbearbeitungswerk Fr. Kreuzfeldt, Ascheberg), Christopher Legrand (Karl Decker GmbH, Hochscheid) und Cassian Diers (HBV Holz- und Baustoff-Vertrieb GmbH & Co.KG, Wilhelmshaven) für hervorragende schulische Leistungen Bildungsgutscheine für

Fortbildungen an der Holzfachschule. „Sie sind unsere besten Werbeträger, die durch ihre individuelle Leistungsfähigkeit und -bereitschaft dem Anspruch unserer Schule in vorbildlicher Weise gerecht geworden sind“.

Lobende Worte für die jungen Holzbearbeitungsmechaniker, aber auch alle an der erfolgreichen Ausbildung Beteiligten hatten auch Karl-Friedrich Frese, Ralf Gutheil und Dr. Thomas Fölsch in ihrem Manuskript.

„Dank zurück“ war dann das Motto der beiden Klassensprecher Kolja Engelmann und Niko-Laurin Müller, die Worte der Anerkennung und des Lobes für die Dozenten und Mitarbeiter der Holzfachschule fanden und als besonders nette Geste den beiden Klassenlehrern Hanno Steinbach und Jörg W. Dippel einen Präsentkorb überreichten.





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