Freitag, 05.07.2019, 16:06 Uhr 26. „Innovationswettbewerb Top 100“

Viele bekannte Unternehmen der Branche sind dabei

Die Innovationsführer des deutschen Mittelstands stehen fest: Zum 26. Mal werden Unternehmen mit dem „Top 100“-Siegel geehrt, die ein vorbildliches Innovationsmanagement und überdurchschnittliche Innovationserfolge aufweisen. Die unabhängige Auswahl der Top 100 erfolgte durch den Innovationsforscher Prof. Dr. Nikolaus Franke auf Basis einer wissenschaftlichen Systematik. Als Mentor des Wettbewerbs zeichnet der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar die Firmen am 28. Juni in der Frankfurter Jahrhunderthalle aus.

398 Unternehmen bewarben sich in der aktuellen Runde für eine Top 100-Auszeichnung. Die von Prof. Dr. Nikolaus Franke als wissenschaftlichem Leiter entwickelte Systematik räumte dabei produzierenden und dienstleistenden Unternehmen dieselben Chancen ein und berücksichtigte auch die jeweiligen Unternehmensgrößen. Franke und sein Team prüften rund 120 Parameter. In den drei Größenklassen erreichten insgesamt 262 Unternehmen (maximal 100 pro Größenklasse) die Auszeichnung.

„Innovation bedeutet Unruhe. Die Top 100-Unternehmen schaffen laufend neue Produkte, neue Dienstleistungen, neue Geschäftsmodelle und neue Prozesse. Wer Innovationsführer sein will, muss das Unternehmen als Ganzes konsequent auf das Innovationsziel ausrichten“, kommentiert Franke das Ergebnis. Ranga Yogeshwar, der seit 2011 den Wettbewerb als Mentor begleitet, fasst die Qualitäten der Top 100 wie folgt zusammen: „Offenheit für Neues, das Tolerieren von Fehlern, das beständige Bestreben, Dinge neu und anders zu machen – das sind die Merkmale einer guten Innovationskultur. Einer Kultur, wie sie in den mittelständischen Firmen gelebt wird, die wir mit TOP 100 auszeichnen. Es sind herausragende Mittelständler, deren Innovationsgeist Teil ihrer DNA geworden ist. Es sind weitsichtige und zupackende Entrepreneure, bei denen Innovation tagtäglich an erster Stelle steht.“

Wie sehr Innovationskraft zum Unternehmenserfolg beiträgt, zeigt eine Auswertung wichtiger Kennzahlen der TOP 100: Für den Zeitraum 2018 bis 2020 planen die Unternehmen die Schaffung von rund 18.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen. Das entspricht einem Mitarbeiterwachstum um 19 Prozent. Ihr Umsatzwachstum lag zuletzt durchschnittlich 24 Prozentpunkte über dem Branchenwert. Dabei erzielten sie im Mittel 36,4 Prozent ihres Umsatzes mit Marktneuheiten oder innovativen Verbesserungen und erhielten allein in den vergangenen drei Jahren knapp 2.700 nationale und internationale Patente. 65 Prozent der Unternehmen sind familiengeführte Betriebe.

Die drei Besten jeder Größenklasse kamen in eine zusätzliche Auswahlrunde für die Wahl zum jeweiligen „Innovator des Jahres“, dem Erstplatzierten, durch die TOP 100-Jury (www.top100.de/jury). Folgende Unternehmen schafften es aufs Podium:

Größenklasse der Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern: die Ingpuls GmbH, 44894 Bochum, die Lock Your World GmbH & Co. KG, 63619 Bad Orb und die Cognesys GmbH, 52062 Aachen

Größenklasse der Unternehmen mit 51 bis 200 Mitarbeitern: die Itemis AG, 44536 Lünen, die Deutsche Lichtmiete Unternehmensgruppe, 26135 Oldenburg und die Hyve AG, 80799 München

Größenklasse der Unternehmen mit mehr als 200 Mitarbeitern: die Hagedorn Unternehmensgruppe, 33334 Gütersloh, die Va-Q-tec AG, 97080 Würzburg und die SBS-Feintechnik GmbH & Co. KG, 78136 Schonach

Nicht auf dem Podium, aber immerhin unter den Top 100 Deutschlands, sind auch einige bekannte Namen der Maschinenbranche und Zulieferindustrie zu finden: So hat die Eurolaser GmbH aus Lüneburg hat bei der 26. Ausgabe des Innovationswettbewerbs TOP 100 den Sprung unter die Besten geschafft. Genauso wie die Homag Group AG aus Schopfloch, die Ist Metz GmbH aus Nürtingen, RK Rose+Krieger GmbH aus Minden, Holzmedia GmbH aus Burgstall-Burgstetten, die Stüer Maschinenbau GmbH aus Langenberg, die J. Wagner GmbH aus Markdorf und die Wiha Werkzeuge GmbH aus Schonach.






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