Freitag, 21.06.2019, 12:30 Uhr Würth Industrie Service

Logistikzentrum wächst weiter

Der aktuelle Ausbau des Logistikzentrums der Würth Industrie Service GmbH & Co. KG macht einen weiteren Schritt. Mit dem Einbringen der Regalbediengeräte für das neue Hochregallager im Industriepark Würth hat das Unternehmen die Inbetriebnahme im kommenden Sommer fest im Blick. Um dem stetig wachsenden Sortiment an C-Teilen (aktuell 1,1 Millionen Artikel) auch in Zukunft gerecht zu werden, investiert Würth Industrie Service konsequent in den weiteren Ausbau seiner Lagerkapazität. Mit dem neuen Hochregallager erweitert der Anbieter für C-Teile-Management seine Kapazitäten erneut um 39.000 Palettenstellplätze. Nach der Fertigstellung des Regalsystems in Silobauweise wurden nun drei 45 Meter hohe Regalbediengeräte (kurz: RBG) eingebracht. Über eine Gassenlänge von 120 Metern übernehmen die schienengeführten Fahrzeuge die vollautomatisierte Ein- und Auslagerung der Waren. Dabei operieren sie in drei Gassen mit einer maximalen Fahrgeschwindigkeit von 180 m/min und einer Hubgeschwindigkeit von bis zu 70 m/min. Jedes RBG verfügt über zwei Teleskopgabeln als Lastaufnahmemittel mit einer Gesamttragfähigkeit von 2.200 kg.

Durch die Inbetriebnahme der jüngsten Erweiterung im Sommer 2019 erhöht sich die Lagerkapazität auf dem Drillberg auf über 190.000 Palettenstellplätze. Parallel dazu entsteht beim Spezialisten für Industrieunternehmen ein neues Puffer- und Kleinteilelager (modulares Shuttlelager) mit einer Höhe von 28 Metern und einer Kapazität von 420.000 Stellplätzen im Endausbau. Auch der Warenein- und -ausgang wird um einen zusätzlichen Komplex erweitert.

Nachhaltigkeit wird bei Würth Industrie Service groß geschrieben. Deshalb setzt das Unternehmen auch beim neuen Lager auf ressourcenschonende Antriebe. Die Geschwindigkeit des RBG lässt sich dank frequenzgeregelter Drehstrom-Aggregate stufenlos einstellen. Dadurch spart Würth Industrie Service bis zu 25 Prozent Strom im Vergleich zu älteren Antrieben in bestehenden Hochregallagern ein. Eine weitere Besonderheit: Per Rekuperation wird die beim Bremsen der Lastaufnahmemittel entstehende Energie ins eigene Verbrauchsnetz gespeist.

Um die Regalbediengeräte vom Produktionsort in Neuenstadt sicher an ihren Bestimmungsort zu manövrieren, transportierten insgesamt drei 50 Meter lange LKWs die Systeme auf den Drillberg. Mit höchster Präzision steuerten dann die Verantwortlichen die Mobilkrane, mit denen die jeweils 24 Tonnen schweren Geräte über das noch offene Dach der Halle eingeführt wurden.

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