Montag, 13.05.2019, 14:12 Uhr „Texprocess“/„Techtextil“ 2019

Morgen ist in Frankfurt Beginn des Messedoppels

Morgen ist es endlich so weit: In Frankfurt treffen sich bis einschließlich Freitag (17. Mai) stoff- und lederverarbeitende Industrien anlässlich des internationalen Leitmessedoppels „Texprocess“ und „Techtextil“. Während die „Texprocess“ vor allem mit den Neuerungen aus dem Bereich Cad/Cam für eine effiziente, moderne und vor allem digitalisierte Produktion für Furore sorgen wird, so lässt sich parallel auf der „Techtextil“ alles Wissenswerte rund um technische Textilien und Vliesstoffe erfahren.

Die „Texprocess“ lockt außerdem mit einigen Microfactories als Schwerpunktthema. Fünf verschiedene Ansätze gibt es:
Die „Digital Textile Micro Factory der Texprocess und Techtextil“ in Zusammenarbeit mit den Instituten für Textil- und Faserforschung Denkendorf (DITF) und Partnern aus der Industrie in der Halle 4.1 an Stand D45/E40 präsentiert drei Produktionslinien: je eine für die Herstellung von Bekleidung, eines 3D-gestrickten Schuhs sowie zur Verarbeitung technischer Textilien für die Automobil- oder Möbelindustrie. Partner sind Assyst (CAD/Design), Mitwill (Material), Caddon, ErgoSoft, Mimaki sowie Multiplot (Druck), Zünd (Zuschnitt), Juki (Konfektion), Veit (Finishing), Vuframe (AR/VR), HS Albstadt (3-D Modell und Ablauf) und die Schoeller Textil AG (Material).

Führungen gibt es von Dienstag bis Donnerstag um 10.00 und 14.00 Uhr, am Freitag um 10.00 Uhr. Treffpunkt ist immer der Get-together-Bereich auf der Sonderfläche in Halle 4.1.

Die RWTH Aachen produziert mit Partnern aus Industrie und Forschung in ihrer „Smart Textiles Micro Factory“ im Übergang/Foyer der Hallen 4.1 und 5.1 ein smartes Kissen. Fachbesucher sehen die industrienahe Fertigung eines smarten Textils vom Design bis zum fertigen Produkt exemplarisch.

Partner sind hier ITA (Projektkoordination), die Gerber Technology GmbH (Cutting), das Korea Institute of Industrial Technology Kitech (Elektronik), die Vetron Typical Europe GmbH (Nähen), die Wear it GmbH (Produktdesign und Konzeption) und die ZSK Stickmaschinen GmbH (Stickerei).

Unter dem Begriff „World of Digital Fashion“ haben sich sechs Unternehmen aus den Bereichen Visualisierung, CAD-Schnittsystem, automatische Körpermaßermittlung sowie Zuschnitt- und Prozessautomatisierung zusammengefunden. Sie zeigen in Halle 4.0 an Stand F23 die Integrations- und Kombinationsmöglichkeiten ihrer Produkte in verschiedene Workflows. Im Mittelpunkt steht das Customizing von Bekleidung und Mode.

Partner dieser Eventfläche sind Browzwear Solutions und Tronog (Visualisierung), Software Dr. K. Friedrich (CAD), Fision (automatische Körpermaßermittlung), Bullmer (Zuschnitt) sowie die Gertsch Consulting und Mode Vision (Prozessautomatisierung).

Gemini CAD Systems zeigen in der Halle 4.0 an Stand D81 gemeinsam mit Partnern aus der Industrie eine einfach-anwendbare Lösung, die die meisten Unternehmen schon mit vorhandenen Ressourcen und Strukturen umsetzen können. Der Name dieses Sonderschau ist „Pixel to product“. Die Partner zeigen die nach ihrer Aussage erste umsetzbare und einsatzfähige Lösung für eine Microfactory für Production on demand, maßgeschneidert für digital bedruckte Bekleidung.

Die fünfte Microfactory widmet sich dem modernen, innovativen Sitzdesign. Die Firmen KSL, Ring, Veit und ZSK zeigen gemeinsam mit weiteren Partnern in Halle 4.0 am Stand A41 die komplette Fertigung von Lederprodukten – vom Zuschnitt, über das Perforieren und Kaschieren bis hin zur Rautensteppung. Der Fokus liegt auf Produkten für die Automobilindustrie, die Möbelindustrie und Mode.





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