Montag, 13.05.2019, 15:03 Uhr Nobilia/Horstkemper Maschinenbau/Beckhoff Automation

Auf dem Weg zur digitalen Fabrik

Nobilia ist ein Vorzeigeunternehmen, wenn es darum geht, „Leuchtturm-Projekte“ in der Produktion umzusetzen. So war das im Bereich der Transporttechnik der Fall. Im Zuge des Projektes „Mini-Masterplan KKL“ im Werk II in Verl-Kaunitz investierte der Küchenmöbelproduzent umfassend in automatisch angetriebene Rollbahnen, Transporttechnik, automatische Puffer und vor allem eine detaillierte Materialerfassung inklusive digitaler Abbildung.

„Angefangen hat es eigentlich damit, dass wir im Bereich des Korpus-Kommissionierlagers (KKL) im Werk II den Bedarf einer weiteren Kantenanleimmaschine festgestellt haben. Die vorhandenen Ressourcen waren komplett ausgeschöpft und wurden zunehmend zum Nadelöhr“, berichtet Daniel Wolff, Fertigungsplaner bei Nobilia. Wie bei so vielen Vorhaben steht am Anfang eine umfassende Analyse der IST-Situation und eine Erarbeitung verschiedener Varianten, während in Folge bei der Prüfung der Möglichkeiten parallel neue Ideen und Wünsche entstehen. Das trifft definitiv auf dieses Projekt zu. „Wir saßen sehr schnell mit unseren langjährigen Partnern Beckhoff Automation und Horstkemper Maschinenbau an einem Tisch, um auszuloten, wie eine optimale Lösung aussehen könnte. Neben der Anforderung, mehr Platz zu generieren, gab es die Vorgabe, weiter zu automatisieren und die Teileverfolgung zu verbessern.“

Das klare Ziel waren transparente, digital nachverfolgbare Materialströme. Gemeinsam mit Beckhoff und Horstkemper wurde das Projekt mustergültig umgesetzt, inklusive neuem automatischen Teiletransport und einem weiteren Pufferlager in zweiter Ebene. Dabei ist es Beckhoff gelungen, Nobilia bei seinem Weg zur digitalen Fabrik ein großes Stück voranzubringen. „Im Prinzip hat Beckhoff uns eine Art App programmiert, eine spezielle Software, die wir an allen Windows-Rechnern bis hin zum Tablett einsetzen können. Gewünscht war die Bedienung mittels Touchscreen und Multizoom mit zwei Fingern, aber auch die Bedienung per Maus ist als Option vorgesehen“, erläutert Wolff.

Wie Beckhoff Automation und Horstkemper Maschinen das aufwendige Projekt im Detail umgesetzt haben, lesen Sie in der „möbelfertigung 3/2019“, die morgen erscheint.

Außerdem in der Ausgabe: Weshalb Indien ein so spannender Möbelmarkt mit großen Potenzialen ist, wie Continental seinen Kunden zu individuellen Produkten verhilft, warum Ambigence die klassische Möbelbauweise infrage stellt, wie Häfele Komplettlösungen für den Hotelbereich umsetzt, warum sich Roboter selbst wegrationalisieren wie Biesse im Wettbewerb mit den deutschen Marktbegleitern aus Sicht von CEO Roberto Selci aufgestellt ist, mit welchen Strategien Fachkräfte gewonnen werden können, was REACH für die Möbelindustrie bedeutet, wie Ima die Anlagensteuerung der Zukunft sieht, mit welchen Tools Bürkle und Wehrmann der Firma Ecolor zu optimalen Prozessen verholfen haben und viele spannende Themen mehr.

Darüber hinaus finden Sie in der „möbelfertigung 3/2019“ die großen Previews zu den Weltleitmessen „Interzum“ und „Ligna“, inklusive Interviews mit den Messemachern und einen ersten Blick auf spannende Produktinnovationen.

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